Fußball-Bezirksliga: Gimtes Trainer Weise ist auf eine grün-weiße Mauer eingestellt

Gimte muss die Defensive aushebeln

Mit dem 6:1-Sieg bei Sparta Göttingen - hier feiert Hendrik Scharfen den Führungstreffer zum 1:0 - war Gimtes Trainer Matthias Weise vollauf einverstanden. Daran soll seine Mannschaft am Sonntag gegen Bad Gandersheim anknüpfen. Foto: Brandenstein

Gimte. Auf den TuSpo Weser Gimte wartet am Sonntag ab 15 Uhr das Heimspiel gegen die SVG Bad Gandersheim, die seit dem 2:0-Sieg am Hainberg im Dezember 2014 nur noch ein einziges Spiel bestritt:

Am 14. März verlor sie in Breitenberg 2:3. Mit 15 Punkten aus ebensovielen Spielen rangieren die Festspielstädter auf dem vorletzten Tabellenplatz. Und das Frühjahr wird stressig für die Grün-Weißen: Nur Nörten hat mehr Nachholspiele zu absolvieren als sie. Nicht nur in dieser Hinsicht kann die Elf von Matthias Weise sehr viel gelassener nach vorne schauen als die Bad Gandersheimer.

Der Gimter Trainer zum Saisonverlauf: „Für einen Absteiger hat die erste Spielzeit in der neuen Umgebung durchaus ihre Tücken.“ Was Weise meint, ist, dass Absteiger von den etablierten Mannschaften tendenziell überschätzt werden, und dass sie - mitunter - die anderen Teams in der neuen Liga unterschätzen. Aus diesem Grunde hatte Weise vor der neuen Bezirksliga-Saison keine hoch flliegenden Pläne ausgegeben, sondern er war bestrebt, zunächst in der neuen Umgebung wieder Fuß zu fassen. „Das ist uns vor allem ausweislich der letzten Spiele gelungen. Jetzt können wir - auch wenn der SC Weende und die SG Werratal einen großen Vorsprung haben - sehen, was noch machbar ist.“

Weise zum Sonntagl: Gegen einen Gast, den er - anders als Sparta, das mitzuspielen versuchte - eher defensiv eingestellt erwartet, gehe es darum, ein schnelles Tor vorzulegen, um so eine mögliche Mauertaktik im Ansatz zu ersticken. Und um die Gäste-Defensive auzuhebeln sei der wieder mitwirkende Ervin Glogic eine wertvolle personelle Alternative. Verzichten muss Weise auf Kai Armbrust und Adrian Griesam. (eko)

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