Derby am Sonntag - Northeim II spielt bei Aufsteiger

Denkershausen trifft in Sülbeck auf Ex-Trainer Schnepel

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Duell an der Seitenlinie: Rene Pach (rechts, hier in Lenglern) und sein FC Sülbeck/I. erwarten Denkershausen.  

Northeim. Zwischen dem FC Sülbeck/Immensen und der SG Denkershausen/Lagershausen steigt am Sonntag das nächste Kreisderby in der Fußball-Bezirksliga. Eintracht Northeim II muss zu Neuling Groß Ellershausen, Einbeck ist in Osterode bei einem weiteren Aufsteiger zu Gast.

FC Sülbeck/Immensen - SG Denkershausen (So. 15 Uhr). Die Gegensätze zwischen den Teams können aktuell unterschiedlicher kaum sein. Während die Gastgeber eine für sie ungewöhnliche Negativserie von drei Niederlagen am Stück hinter sich haben, holte Denkershausen im gleichen Zeitraum vier Punkte und überflügelte damit den Gegner in der Tabelle. „Wenn man mir vor der Saison gesagt hätte, dass wir nach acht Spieltagen vor Sülbeck stehen, hätte ich das für einen Scherz gehalten“, gesteht SG-Trainer Robin Bilbeber. Rechtzeitig zum Derby bessert sich die personelle Situation bei Denkershausen. Marcel Braun wagte zuletzt schon einen Kurzeinsatz, Marcel Kehr wird in der Startelf stehen und Severin Kehr sowie Ippensen sind ebenso wieder dabei. Bilbeber: „Wenn wir ohne Niederlage aus Sülbeck zurückkommen, wäre ich zufrieden.“

Zu einem Treffen mit alten Freunden wird die Partie für FC-Trainer Markus Schnepel, allerdings nur vor und nach dem Spiel. Dass die Denkershäuser mittlerweile die Bezirksliga erreicht haben, ist auch ein Verdienst von Schnepel, der einige Jahre erfolgreich bei seinem Heimatverein gewirkt hat. „Dass wir auch mal eine schwache Phase durchmachen würden, war mir klar. Da sollen auch die vielen Verletzten keine Ausrede sein. Jetzt gilt es, die letzten Partien auszublenden und nach vorn zu schauen.“

Unter allen Umständen möchte Schnepel eine Niederlage vermeiden. „Denkershausen wünsche ich alles Gute, aber trotz aller Freundschaft wollen wir die Partie gewinnen.“ Wieder dabei sind Frederik Papenberg und Yurgen Salfeld. Hinter Lars Breitenstein steht noch ein Fragezeichen.

SV Groß Ellershausen/Hetj. - Eintracht Northeim II (So. 15 Uhr). Trotz einer couragierten Leistung gegen Nörten stand die Eintracht zuletzt mit leeren Händen da. „Wenn wir doch nur vor dem Tor effektiver wären“, haderte Trainer Naji Ghazi. Nach nur einem Zähler aus den zurückliegenden drei Spielen ist man beim Schlusslicht in der Pflicht. „Ich denke, die Spieler haben ihre Lehren aus dem Spiel in Bremke gezogen, wo wir als Favorit verloren haben. Wir müssen an die Leistung aus dem Nörten-Spiel anknüpfen. Dann klappt das“, sagt Ghazi.

Dostluk Spor Osterode - SVG Einbeck (So. 15 Uhr). „Wir wollen den positiven Trend fortsetzen. Dass wir in den letzten drei Spielen unbesiegt geblieben sind, hat die Mannschaft sich hart erarbeitet“, sagt Trainer Rüdiger Schulz. „Wir müssen aber unsere Chancen noch besser nutzen“, verdeutlicht er. Selbstbewusst tritt auch Dostluk an. Der Aufsteiger ist seit vier Spielen (acht Punkte) unbesiegt, gewann zuletzt in Bremke mit 4:1. (osx)

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