Fußball-Bezirksliga: Eintracht II backt vor dem Duell gegen Nörten kleine Brötchen

Derby unter Flutlicht

Grätsche: In der vergangenen Saison standen sich die Eintracht-Reserve, hier mit Rafael Sieghan (jetzt SVG Göttingen), und der SSV Nörten, hier mit Dennis Grube, am 18. November in Northeim gegenüber. Tore fielen damals nicht. Archivfoto: osx

Northeim / Nörten-Hardenberg. Für den SSV Nörten-Hardenberg gehen die Derbywochen in der Fußball-Bezirksliga weiter. Nach den Duellen gegen den Bovender SV (4:1-Sieg) und die SVG Einbeck (2:2) geht es nun zum benachbarten FC Eintracht Northeim II. Anpfiff im Gustav-Wegner-Stadion ist am Freitagabend um 20 Uhr.

Nur wenige Sekunden trennten die Nörten-Hardenberger am vergangenen Sonntag im 196. Spiel ihrer siebenjährigen Zugehörigkeit zur Bezirksliga von der Tabellenführung. Aber das Einbecker 2:2 in der Nachspielzeit verhinderte den greifbar nahen 90. Sieg in der Gesamtbilanz und damit auch den Sprung auf Platz eins.

Mit einem Dreier am Rhumekanal würden die Schwarz-Gelben zumindest vorübergehend die Spitze erklimmen. Die gegenwärtige Formkurve beider Teams spricht deutlich für diese Option, allerdings gelten für solche Derbys ja oft etwas andere Voraussetzungen. „Nörten hat eine eingespielte Mannschaft und ist klarer Favorit. Da geht es für uns in erster Linie um ein achtbares Abschneiden“, sagt Eintracht-Trainer Thomas Hellmich. Seine Zurückhaltung ist den schwankenden Leistungen seiner Jungs geschuldet. „Da muss noch einiges verbessert werden. Im Training sind alle voll dabei, aber im Spiel fehlt dann die nötige Konstanz“, kritisiert er.

Nörtens Teammanager Detlef Ott weiß natürlich um die Favoritenbürde für seine Truppe, hat aber Respekt vor dem Gegner. „Das wird alles andere als ein Selbstläufer. Eintracht wird sicher seine bestmögliche Mannschaft aufbieten“, sagt Ott und vermutet das Auflaufen des einen oder anderen Kickers, der in der Northeimer Oberliga-Truppe vielleicht nicht in der allerersten Reihe steht.

Beim SSV vertritt noch einmal Co-Trainer Timo Friedrichs den im Urlaub befindlichen eigentlichen Coach Jan Diederich. Friedrichs wird erst kurz vor dem Spiel wissen, ob die angeschlagenen Leonard Pomper und Tobias Stief einsatzfähig sind. Definitiv noch nicht wieder fit ist Kapitän Michael Horst. (osx)

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