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Erst geht es nach Einbeck, dann kommt Denkershausen: Doppel-Derby für Sülbeck/Immensen

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Seite an Seite: Northeims Marco Sander (links) gegen Sülbecks Florian Papenberg. Eintracht spielt Samstag in Sievershausen, Montag kommt Gleichen. Die Sülbecker treten in Einbeck an und empfangen Denkershausen.
Seite an Seite: Northeims Marco Sander (links) gegen Sülbecks Florian Papenberg. Eintracht spielt Samstag in Sievershausen, Montag kommt Gleichen. Die Sülbecker treten in Einbeck an und empfangen Denkershausen. © Kaja Schirmacher

So wie der Oktober für die Fußball-Bezirksliga begonnen hatte, so endet er auch: mit einem Doppelspieltag. Am Monatsbeginn sorgte der Tag der Deutschen Einheit für zwei Spieltermine an einem Wochenende. Zum Ausklang ist es der Reformationstag, der Ansetzungen von Freitag bis Montag ermöglicht.

Northeim – Aus heimischer Sicht stehen drei Derbys (Dassel gegen Northeim II; Einbeck gegen Sülbeck; Sülbeck gegen Denkershausen) im Mittelpunkt des Interesses. Ein spannendes Spiel steigt schon Freitag (19 Uhr), wenn Tabellenführer Bovenden in Denkershausen seine Visitenkarte abgibt. Alle Samstags- und Montagsspiele werden um 14.30 Uhr angepfiffen.

FC Sülbeck/Immensen

(Samstag in Einbeck, Montag zuhause gegen Denkershausen). Beim Tabellensechsten will man in den beiden Kreisderbys, so Trainer Markus Schnepel, „an die Leistung aus der zweiten Halbzeit gegen den FC Gleichen anknüpfen.“ Wichtig sei ihm, dass die Mannschaft es vermeidet, in Rückstand zu geraten. Für die Derbys formuliert der Coach schon einen Anspruch: „Wir haben uns gerade in der vorigen Saison ein gutes Standing erarbeitet. Und das wollen wir bei den beiden Derbys in die Waagschale werfen“, sagt Schnepel und ist durchaus bereit, auch die mögliche Last der Favoritenbürde zu tragen.

SG Denkershausen/L.

(Freitag zuhause gegen Bovenden, Montag in Sülbeck). Die Denkershäuser haben das schwerste Wochenendprogramm erwischt. Hinzu kommt, dass sich „die Mannschaft von selber aufstellt“, wie Trainer Robin Bilbeber die enge Personallage umreißt. Die Erwartungen sind also eher gebremst. „Wir gehen in beide Spiele als Außenseiter. Wenn wir keines davon verlieren, können wir schon zufrieden sein.“ Was die Aufgabe in Sülbeck erschwert, ist zum einen, dass Noah Ellies fehlen wird. Und zum anderen, dass am Freitag vier mit jeweils vier gelben Karten belastete Denkershäuser in die Partie gegen Bovenden gehen, die dann - läuft es ganz dumm - nach einer weiteren Gelben für das Derby am Montag gesperrt sein könnten. Was Mut macht: Noch ist die SG bei vier Siegen und zwei Remis auswärts ungeschlagen.

SVG Einbeck

(Samstag zuhause gegen Sülbeck, Montag bei Petershütte). „Ob wir mit einer konkurrenzfähigen Mannschaft in diese Doppelrunde gehen können, werde ich erst am Freitag wissen“, weist SVG-Trainer Christoph Adamek auf die nach wie vor prekäre Personalsituation hin. Das Derby gegen Sülbeck sei sicherlich ein Brett, aber nicht unlösbar. „Mit zwei Punkten aus diesen beiden Spielen könnten wir leben.“

SG Dassel/S.

(Samstag zuhause gegen Northeim II, Montag bei der SG Bergdörfer). „Ein Heimsieg am Samstag ist eine Pflichtaufgabe, um die Northeimer auf Abstand zu halten“, fordert Trainer Kevin Mundt wenigstens drei Zähler aus dem Wochenende. „Bei der SG Bergdörfer ist nur dann etwas zu holen, wenn wir eine disziplinierte Leistung zeigen.“

Eintracht Northeim II

(Samstag bei Dassel/S., Montag zuhause gegen Gleichen). „Wir müssen sehen, wie die Mannschaft das bittere 2:3 gegen Rhüden weggesteckt hat“, sagt FC-Betreuer Uli Höcker vor der Doppelansetzung. „Wenn wir gegen Dassel und Gleichen etwas reißen wollen, müssen alle an einem Strang ziehen“, fordert er.   (Edzard Korte)

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