Fußball-Bezirksliga: Northeim II erwartet Dostluk Spor und will endlich wieder siegen

Drei Niederlagen sind genug

Waldemar Schneider

Northeim. In entgegengesetzte Richtungen in der Tabelle orientieren sich aktuell die beiden heimischen Vereine in der Fußball-Bezirksliga. Während der SSV Nörten-Hardenberg (Platz drei) beim SC Hainberg um den Verbleib in der Spitzengruppe kämpft, will die Reserve des FC Eintracht Northeim (Platz elf) gegen Dostluk Spor Osterode ein weiteres Abrutschen verhindern.

Spielbeginn ist am Sonntag jeweils um 14.30 Uhr. Angesichts der starken Regenfälle in den vergangenen Tagen sind kurzfristige Absagen aber sicher nicht auszuschließen.

Eintracht Northeim II - Dostluk Spor Osterode. Die Hiobsbotschaften für Eintracht-Trainer Waldemar Schneider wollen nicht abreißen. Verletzungsbedingt ist der Kader stark dezimiert. Aktuell fallen Patrick Hofmann, Emre Uzun (beide Kreuzbandriss), Marius Nutt und Christian Grünwaldt (beide Bänderriss) sogar langfristig aus. Auch die Einsätze von Martin Neufeld und Thomas Lüttich stehen in Frage. Torhüter Christopher Meyer kehrt dagegen wieder zwischen die Pfosten zurück.

Trotz dieser Misere und drei Niederlagen in Serie ist das für Schneider kein Grund, um in Panik zu verfallen. „Wir haben in einer Spielersitzung am Montag unsere Probleme angesprochen. Das müssen wir jetzt abarbeiten, wobei derzeit eine Blockade im Kopf eine große Rolle spielt“, erklärt er.

Beim Gegner (Platz zwölf) ist mit Kevin Eckert ein Ex-Northeimer aktiv.

SC Hainberg - SSV Nörten-Hardenberg. Erneut steht die SSV-Elf vor einer richtungsweisenden Partie. Zwar werden die 90 Minuten auf den Zietenterassen kein Spaziergang, aber will man in der breiten Spitzengruppe (Platz eins und sechs trennen nur fünf Zähler) nicht an Boden verlieren, muss Sonntag gepunktet werden. Trainer Marko Grube ist weiterhin in der komfortablen Lage, auf den gesamten Kader zurückgreifen zu können. Besonders freut ihn die Entwicklung der jungen Spieler. „Angelo Siebert war zuletzt stark“, lobt er.

„Wir müssen gegen Hainberg Ruhe bewahren und unser Spiel durchziehen“, so die Formel von Grube. Der SCH rangiert auf Platz zehn. (osx)

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