Fußball-Bezirksliga: Aufsteiger TSV Sudheim will Wiederabstieg verhindern

Ehrgeizig in das Abenteuer

Der TSV Sudheim und seine Neuzugänge für die Bezirksliga: (Von links) Trainer Rüdiger Schulz, Sascha Bendroth, Kayhan Cibil, Ozan Kahya und Murat Gümüs. Foto: osx

Northeim. Die siebte Liga ist nicht neu: Bereits in der Saison 2012/13 gab der TSV Sudheim ein einjähriges Gastspiel in der Fußball-Bezirksliga, Staffel 4. Die Bilanz nach 34 Partien fiel ernüchternd aus: Nur sechs Punkte (28:102 Tore) hatten damals logischerweise den sofortigen Abstieg zur Folge. Am dritten Spieltag gelang den Grün-Gelben, die in ihren kompletten 17 Heimspielen sieglos blieben, mit dem 2:1 in Breitenberg der einzige Dreier. Diese Statistik ist für die Sudheimer aber längst Geschichte.

Dennoch kommt auf den im zehnten Jahr als Trainer in Sudheim amtierenden Rüdiger Schulz mit seiner Mannschaft erneut eine große Herausforderung zu. „Wir stellen uns dieser Aufgabe mit großem Ehrgeiz, denn wir haben ein Jahr in der Kreisliga alles gegeben, um das Ziel Bezirksliga zu erreichen. Und da wollen wir uns jetzt beweisen“, erklärt der TSV-Coach. Schulz betont, man habe aus jenem Spieljahr die richtigen Schlüsse gezogen. „Nach dem Verlust einiger Leistungsträger lief von Anfang an alles gegen uns. Aber wir haben bis zum Schluss niemals aufgesteckt“, sagt der ehemalige Drittligaspieler von Göttingen 05 im Rückblick auf das Abenteuer.

Diesmal starten die Grün-Gelben mit weitaus besseren Voraussetzungen in die Bezirksliga. „Unser Kader ist nicht riesig, aber die Mannschaft besitzt viel Qualität und kann auf einige erfahrene Spieler bauen“, sagt Schulz zuversichtlich. Den Willen, sich in der neuen Liga zu behaupten, ließen die Spieler bereits zum Trainingsauftakt aufblitzen. Allerdings: Nach 32 Partien muss der Aufsteiger vier Teams hinter sich gelassen haben – wahrlich kein einfaches Unterfangen.

Nicht von Erfolg gekrönt waren Schulz’ Bemühungen, junge Nachwuchsspieler aus der näheren Umgebung zum TSV zu lotsen: „Bei den meisten Spielern fehlt der Wille zur Leistungsbereitschaft. Aber gegen uns muss man erstmal gewinnen“, sagt der langjährige TSV-Coach über das Erfolgskonzept der vergangenen Jahre. Denn mit genau dieser tadellosen Einstellung und Moral wollen die Sudheimer auch in der neuen Liga die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einfahren.

Und bei den bevorstehenden Derbys gegen die Kreisrivalen SSV Nörten-Hardenberg, FC Sülbeck/Immensen und Eintracht Northeim II dürfte auch der Kassenwart seine Freude haben. (osx)

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