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Ein Topspiel und das nächste Derby: Eintracht Northeim II empfängt Denkershausen, Tabellenführer Bovenden muss nach Sülbeck

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Spannende Partien warten auf die heimischen Teams. Denkershausen/L., hier Tjark Rode (links), muss zum Derby nach Northeim. Die Sülbecker, hier Lars Breitenstein (am Ball), empfangen Tabellenführer Bovenden.
Spannende Partien warten auf die heimischen Teams. Denkershausen/L., hier Tjark Rode (links), muss zum Derby nach Northeim. Die Sülbecker, hier Lars Breitenstein (am Ball), empfangen Tabellenführer Bovenden. © Kaja Schirmacher

Zum Hinrundenabschluss der Fußball-Bezirksliga kommt es zum Derby zwischen Eintracht Northeim II und der SG Denkershausen/L.. Die wohl interessanteste Aufgabe dieses Wochenendes wartet aber auf den FC Sülbeck/I., der daheim den Tabellenführer Bovender SV empfängt.

Northeim – Reisen müssen die SVG Einbeck, die sich in Fuhrbach beim Tabellenzweiten SG Bergdörfer vorstellt, und die SG Dassel/S., die am Rehbach anzutreten hat.

FC Eintracht Northeim II - SG Denkershausen/L. (So. 16 Uhr!). Für das Schlusslicht (nur fünf Punkte aus 16 Spielen) geht eine enttäuschende Hinrunde zu Ende. Zusammen mit Lenglern (6/16) und Rhüden (8/15) bilden die Northeimer jenes Trio, das am tiefsten im Abstiegssumpf steckt. Für den FC ist es in dieser Lage sinnvoll, nur von Spiel zu Spiel zu denken. „Wir hoffen, am Sonntag in der Aufstellung des Einbeck-Spiels antreten zu können. Die Leistung dort war ordentlich.“ Gelinge das, dann dürfe man gegen Denkershausen auf Zählbares hoffen, sagt Betreuer Uli Höcker. Bei den Denkershäusern sehnt man die Winterpause herbei. „Wir werden noch mal den Akku leer spielen müssen, um zu punkten“, sagt Trainer Marcel Braun. Aber: „Schlusslichter liegen uns nicht“, erinnert er an das 1:1 in Rhüden. Marcel und Severin Kehr haben ihre Gelb-Sperre abgesessen. Arne Nickel wird fehlen.

FC Sülbeck/I. - Bovender SV (So. 14 Uhr). Zum Spitzenspiel des Wochenendes wird sich im FC-Kader - im Vergleich zur Vorwoche - einiges ändern: Es fehlen die gelb-gesperrten Kevin Grobecker und Niklas Grunert sowie der erkrankte Leon Niemann. Ob der verletzte Dennis Behrens schon wieder mitwirken kann, ist noch offen. Sicher wieder mit von der Partie sein werden am Sonntag Florian und Luis Papenberg sowie Rene Pach. Beim FC hat man zwei Ziele: „Wir wollen dem Tabellenführer vor allem ein gutes Spiel liefern“, sagt Betreuer Helmut Rabbe. „Und wir wollen nach den vier torlosen Versuchen im Vorjahr - 0:0, 0:0, 0:1 und 0:3 - endlich auch mal ein Tor gegen die Bovender schießen.“ Einfach werde das aber sicher nicht, denn Bovenden kassierte in 16 Spielen erst 15 Gegentreffer.

SG Bergdörfer - SVG Einbeck (So. 14 Uhr). Beim Tabellenzweiten müssen die Einbecker auf ihren gelb-gesperrten Valentin Krüger verzichten. Wie man gegen die heimstarken Eichsfelder - 17 Punkte und 14:3 Tore aus sieben Heimspielen - erfolgreich sein will, umreißt SVG-Trainer Christoph Adamek mit zwei Forderungen: „Wir müssen von Anfang an wach sein. Und wir müssen bis zum Schlusspfiff konzentriert bleiben.“

Mit einer kompakten Mannschaftsleistung sei in Fuhrbach sicherlich etwas zu erreichen, zumal man hoffen dürfe, dass der dortige Platz den technisch versierten Spielern mehr entgegenkomme als der heimische, dessen Zustand ja nicht nur von den Einbecker Gästen kritisiert wird.

FC Grone - SG Dassel/S. (So. 14 Uhr). Am Rehbach geht es um doppelte Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Vielleicht sogar dreifache, wie SG-Trainer Kevin Mundt die Wichtigkeit des Spiels betont. Ein Blick auf die Tabelle lässt die Vermutung zu, dass drei der vier Absteiger schon (fast) gefunden sein könnten. Gesucht würde dann noch der vierte. „Um diese Stelle bewerben wir uns aber nicht“, setzt Mundt in Grone voll auf Sieg, um sich vor der Winterpause noch ein Polster auf die Abstiegsränge zuzulegen.   (Edzard Korte)

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