Fußballbezirksliga 4: Sekt oder Selters ist auch diesmal die Frage im Werratal

Der SG fehlt die Konstanz

Tu den stärkeren Spielen der Werrataler zählte in dieser Saison ganz sicherlich der 2:1-Sieg über Tabellenführer Sparta Göttingen. (links Julian Minde). Nach dem 1:1 in Einbeck wäre mal wieder eine Gala dran. Foto: Schröter

Hedemünden. Mit einem Heimsieg gegen den SV Bilshausen wollen sich die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal endgültig im Tabellenmittelfeld festsetzen (Anstoß in Hedemünden: Sonntag, 14.30 Uhr).

Die Werrataler liegen als Tabellenelfter nur drei Punkte hinter dem Achten aus Bilshausen, dessen Formkurve nach gutem Saisonstart zuletzt steil nach unten wies. Gerade mal ein Punkt aus den letzten fünf Spielen (bei 6:15 Toren!) deuten darauf hin, dass bei den Blau-Weißen derzeit der Wurm drin ist. „Dennoch gehe ich davon aus, dass das ein Spiel auf Augenhöhe wird“, warnt SG-Trainer Mike Hoffmann davor, den Gegner auf die leichte Schulter Schuler zu nehmen.

Dafür gibt es angesichts der zuletzt extrem schwankenden Leistungen seiner Elf sicherlich auch keinen Grund. Mal hui, mal pfui heißt es seit Wochen bei den Werratalern. So gesehen könnte die schwache Vorstellung beim 1:1 in Einbeck sogar ein gutes Vorzeichen für die Partie gegen Bilshausen sein.

Kopfzerbrechen bereitet Hoffmann wie schon in Einbeck die Personalsituation. Zwar kehren mit Hendrik Suslik und Dennis Waldeck zwei wichtige Spieler in den Kader zurück. Mit Dominik Rudolph (ein Spiel Sperre nach gelb-roter Karte) und Felix Herwig (beruflich im Ausland) fehlen aber zwei andere. Und hinter den Einsätzen der angeschlagenen André Thüne und Manuel Schanz stehen dicke Fragezeichen. „Ich hoffe, dass wir 14 Mann zusammenbekommen“, sagt Mike Hoffmann. Sich so wie in Einbeck selbst auf die Ersatzbank setzen will er sich jedenfalls nicht noch einmal. „Dafür spannt das Trikot mittlerweile doch zu sehr an Bauch und Hüfte.“

Obwohl er noch gar nicht weiß, welche Mannschaft am Sonntag tatsächlich auf dem Platz stehen wird, baut Hoffmann Druck auf. „Ich erwarte einen Sieg“, sagt er – wohl wissend, dass die Aufgabe alles andere als leicht werden könnte. (per)

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