Fußball-Bezirksliga: Die SG Werratal will sich im Mittelfeld stabilisieren

Gegen zwei Kellerkinder

Schon vier Mal traf Werratals Neuzugang Fabian Winter (rechts beim 3:1-Sieg über die SG Bergdörfer) für die SG. Foto: Schröter

Hedemünden. Nach der bitteren Last-Minute-Niederlage beim Meisterschaftsfavoriten SC Hainberg stehen die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal am Osterwochenende nun vor zwei eher lösbaren Aufgaben.

SG Werratal - Dosluk Spor Osterode (Samstag, 16 Uhr; Hinspiel). Mit gerade mal 15 Punkten (vier Siege, drei Unentschieden) aus 23 Spielen und neun Zählern Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze steht der Tabellenfünfzehnte mächtig unter Druck. „Dementsprechend engagiert werden die Osteröder sicher bei uns zur Sache gehen“, erwartet Werratal-Trainer Mike Hoffmann ein kampfbetontes Spiel, bei dem seine Jungs von der ersten bis zur letzten Minute alles geben müssen. Dass seine Mannschaft am Sonntag nach zuvor fünf Siegen in Serie erstmals wieder ein Spiel verloren habe, werde sie nicht aus der Bahn werfen. „Hainberg ist aktuell sicherlich die stärkste Bezirksligamannschaft und war an diesem Tag einfach den entscheidenden Tick besser als wir“, kann Hoffmann mit dieser Niederlage leben. Verzichten muss die SG am Samstag nach wie vor auf die verletzten Frederik Köhler und Marco Beuermann. Da Ersatzkeeper Robin Windel verhindert ist, wird wie schon eine Woche zuvor beim 4:2 gegen Sparta Göttingen wieder Henning Meyer das Tor hüten. Mit von der Partie ist nach abgesessener Gelbsperre Cesur Yazici. „Wir werden Vollgas geben und versuchen, an die Leistungen der vergangenen Wochen anzuknüpfen“, sagt Hoffmann. Gelingt das, sollte - auch wegen des Heimvorteils - der nächste Sieg durchaus möglich sein.

Nichts zu verschenken

Zwei Tage später gehen die Werrataler auf Reisen.

TSV Sudheim - SG Werratal (Montag, 15 Uhr; Hinspiel). Der nächste in akuter Abstiegsgefahr schwebende Gegner für die Werrataler. Die Bilanz des auf Tabellenplatz 14 rangierendenh Aufsteigers ist für die Zeit nach der Winterpause alles andere als gut: Gerade mal vier Punkte holten die Sudheimer aus ihren sechs Spielen in diesem Jahr. Den einzigen Sieg gab es Mitte März bei Werratals Samstagsgegner Dosluk Spor Osterode (4:3). „Trotzdem - oder gerade deshalb – dürfen wir auch diesen Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Hoffmann. Schließlich sei die eigene Situation mit Tabellenplatz zehn längst noch nicht so komfortabel, das man auch nur einen Punkt zu verschenken habe. (per)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.