Gimte zeigt zwei Gesichter 

Tuspo nach Auswärtserfolgen zu Hause gegen Lenglern nur 0:0

Auch er blieb im Abschluss glücklos: Gimtes Nils Quentin (links). Foto: Schröter

Hann. Münden. Nach zuletzt zwei Auswärtssiegen in Folge (und das auch noch beim jeweiligen Spitzenreiter) mussten sich die Bezirksliga-Fußballer diesmal mit einem Zähler begnügen.

Vor eigenem Publikum reichte es für das Team von Trainer Matthias Weise gegen die SG Lenglern nur zu einem torlosen Unentschieden. „Es ist mir unbegreiflich, wie eine Mannschaft auswärts und zu Hause zwei so unterschiedliche Gesichter zeigen kann“, rang ein nachdenklicher Weise nach dem Schlusspfiff sichtlich um Worte. Zuletzt hatte er seine Jungs für ihren unbändigen Einsatzwillen und die hohe Laufbereitschaft noch über den grünen Klee gelobt. „Diesmal sage ich lieber nichts dazu“, meinte der Coach, der die nervliche Anspannung bei Heimspielen vor knapp 200 Zuschauern am Rattwerder und eine dadurch auftretende Verkrampfung als mögliche Erklärung für das sah, was seine Mannschaft da auf den Rasen gebracht hatte. Das war gestern jedenfalls nicht allzu viel.

Von der ersten Minute an waren die Gäste das aktivere und vor allem zielstrebigere Team gewesen. Während die SG immerhin ab und zu vor dem Tor von Maximilian Zunker auftauchte, dort aber wenig Produktives zustande brachte, blieben die Platzherren zumeist schon vor dem gegnerischen Sechzehnmeterraum hängen. Immer wieder versuchten es die Gimter mit lang nach vorne geschlagenen Bällen, die dort aber kaum einmal einen Adressaten fanden. An einem Tag wie diesem fehlte der verhinderte Ervin Glogic mit seinen Ideen und den öffnenden Pässen an allen Ecken und Enden.

Nach dem Seitenwechsel legten die Gimter zwar eine Schippe drauf und wären auch beinahe zunächst durch Dennis Behrens (47.) und wenig später durch Nils Quentin (50.) in Führung gegangen – aber eben auch nur beinahe. Auf der anderen Seite konnten sie sich im weiteren Spielverlauf gleich mehrfach bei ihrem Schlussmann Maximilian Zunker bedanken, der sie mit mehreren starken Paraden im Spiel hielt. Die größte Chance der gesamten Partie vergab vier Minuten vor Schluss der eingewechselte Leon Fromm, als er allein aufs Tor zugehend nur den rechten Innenpfosten traf. Einen Sieger hätte das Spiel zu diesem Zeitpunkt aber auch nicht mehr verdient gehabt. TuSpo Weser Gimte: Zunker – Schmitz (75. Gökceoglu), Kilian, Abeln, Bock (54. Despotovic) - Wedel, Andrecht, Franke, Behrens – Armbrust, Quentin (65. Fromm). Tore: Fehlanzeige

Von Per Schröter

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