Spitzenreiter beim Tuspo Gimte

Göttingen 05 mit Ex-Mündener "Poldi" am Rattwerder zu Gast

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Traf zuletzt am Dienstag zweimal gegen den Bovender SV: Göttingens Grzegorz Podolczak (rechts), der auf unserem Archivbild den Ball im Zweikampf behauptet, hat bereits 33 Saisontore auf seinem Konto.  

Hann. Münden. Erstmals kommt Göttingen 05 an den Mündener Rattwerder. Der gastgebende Tuspo Weser Gimte geht nach dem 3:1-Derbysieg gestärkt ins Duell mit dem Staffelmeister.

Anpfiff ist am Sonntag eine Stunde später als üblich, erst um 16 Uhr. Die Gimter hatten eine andere Anstoßzeit gewollt, da erst am späteren Nachmittag alle einsatzfähigen Spieler verfügbar sind. Trotzdem hat Trainer Michael Weise nicht alle Wunschkandidaten an Bord. So fällt Kapitän Dennis Behrens aufgrund beruflicher Verpflichtungen aus. Außerdem wird Derbytorschütze Njegos Despotovic aufgrund einer Blessur aus dem Duell gegen die SG Werratal nicht auflaufen können. „Hoffnung habe ich noch bei Leon Fromm, der erkältet ist“, sagt Weise.

Der Coach und seine Mannschaft wollen sich mit einer guten Leistung vom eigenen Publikum für diese Saison verabschieden. Danach folgen für die Gimter bis zum 17. Juni noch vier Auswärtspartien.

Die Favoritenrolle ist klar verteilt: Göttingen 05 weist an der Tabellenspitze sechs Punkte Vorsprung auf Sparta Göttingen auf und dürfte die sofortige Rückkehr in die Landesliga realisieren können. „Für meine Spieler ist das eine Herausforderung und jeder kann zeigen, inwieweit er mit einer Mannschaft, die bereits jetzt Landesliganiveau besitzt, mithalten kann“, so Matthias Weise.

Im Hinspiel kamen die Gimter beim 1:4 unter die Räder. „Das zählt für mich aber nicht mehr, schließlich ist das fast ein Jahr her und es war das erste Saisonspiel“, meint Weise. „Wir haben nun eine viel bessere Struktur im Spiel.“

Die Göttinger haben Trainer Oliver Gräbel nach elf Siegen, drei Unentschieden und einer Niederlage (1:3 bei Sparta) entlassen. Gerbi Kaplan und Philipp Käschel sind als Spielertrainer an seine Stelle getreten (neun Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage (1:2 gegen Sparta). Torjäger Grzegorz Podolczak (30, Spitzname: Poldi) kickte als Jungspund beim 1. FC Werder. Er könnte zum größten Problem für den Tuspo werden. (mbr)

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