Fußball-Bezirksliga: Heimspiel gegen SC Hainberg sollte eigentlich ein Topspiel sein

Hätte, wenn und aber

Mit Wucht: Kai Armbrust will mit dem Tuspo mal wieder ein gutes Spiel zeigen. Foto: Schröter

Hann. Münden. Nach zuletzt vier Auswärtsspielen in Serie genießen die Bezirksliga-Fußballer des TuSpo Weser Gimte am Sonntag endlich mal wieder Heimrecht. Gegen den Tabellenzweiten SC Hainberg steht das Team von Trainer Matthias Weise dabei jedoch vor einer denkbar schweren Aufgabe (Anpfiff am Rattwerder: 15 Uhr).

Bis vor einigen Wochen wäre dies das absolute Spitzenspiel der Bezirksliga Süd gewesen. Doch „hätte, wenn und aber“ zählt nicht. Nachdem die Gimter jedoch aus den letzten fünf Partien nur vier Punkte holen konnten und sich damit aus dem Titelrennen verabschiedet haben, müssen sie sich jetzt andere Ziele setzen. Als Tabellenvierter hat der TuSpo Weser aktuell zwölf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Northeim II (der allerdings drei Spiele mehr ausgetragen hat). Eigentlicher Titelaspirant Nummer eins ist aber der SC Hainberg, der bei nur fünf Zählern Rückstand auf die Northeimer sogar vier Spiele weniger ausgetragen hat.

Dass die Hainberger allerdings nicht unverwundbar sind, zeigte sich erst am Mittwoch bei der 0:1-Niederlage im Nachholspiel beim SSV Nörten-Hardenberg. Und auch die SG Werratal war vor zwei Wochen beim SC lange drauf und dran, beim zumindest einen Zähler mitzunehmen.

„Für uns geht es jetzt einfach darum, die Saison anständig zu Ende zu spielen“, sagt Matthias Weise, der es nach den Enttäuschungen der vergangenen Wochen als seine vordringliche Aufgabe ansieht, die Mannschaft bei Laune zu halten. „Da ist so ein Spiel natürlich ein schönes Highlight und kommt zu diesem Zeitpunkt genau richtig“, sagt er. Nachdem es im letzten Heimspiel Ende März die bittere Derbyniederlage gegen die Werrataler gesetzt hatte, können die Gimter jetzt völlig befreit und ohne Druck aufspielen. „Da können die Jungs zeigen, was sie wirklich können“, sagt Weise, der lediglich auf Njegos Despotovic (Rippenbruch) verzichten muss. Fragezeichen stehen allerdings hinter den Einsätzen der kränkelnden Ervin Glogic und Dominik Franke. (per)

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