Torwart-Rückkehrer sorgt beim Tuspo für Konkurrenz / Saisonziel bleibt offen

Hartje will Vollgas geben

Sie legten wieder los: Gimtes Trainer Matthias Weise (Mitte) mit zwei seiner Neuzugänge, Niklas Fleck (links) und Daniel Hartje. Foto: Schröter

Gimte. Nach rund vierwöchiger Sommerpause sind die Bezirksliga-Fußballer von Vizemeister TuSpo Weser Gimte wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Man merkt, dass die Jungs schon wieder heiß sind und dass jeder einen Stammplatz erkämpfen will“, freute sich Trainer Matthias Weise über die rege Trainingsbeteiligung und die gute Stimmung während der ersten Einheiten.

Bis auf wenige arbeits- oder urlaubsbedingte Ausnahmen hatte Weise alle Spieler zur Verfügung und ließ diese bei diversen Spielformen zunächst ausnahmslos mit dem Ball arbeiten.

Nachdem die Gimter mit Christopher Hayn (wechselte zum Kreisklassisten Speele) nur einen Abgang zu verzeichnen haben, mit Torwart Daniel Hartje (kehrte von Kreisligist DSC Dransfeld nach Gimte zurück), dem Serben Njegos Despotovic und dem Ex-Speeler Niklas Fleck aber drei Neuzugänge, dürfte beim Vizemeister der Konkurrenzdruck innerhalb der Mannschaft deutlich anwachsen. „Vor allem auf der Torwartposition kann das nur gut für uns sein“, sagt Weise. Genau dieser sportliche Anreiz ist es auch, der Daniel Hartje zu einer Rückkehr nach Gimte veranlasste. „Meine berufliche Situation hat sich verändert und dadurch habe ich wieder mehr Zeit für den Fußball“, sagt der Jühnder, der den TuSpo Weser vor einem Jahr verlassen hatte. „Die Tatsache, dass ich in Dransfeld einen festen Stammplatz hatte, selbst wenn ich mal nicht trainieren konnte, war einerseits schön, hat mich andererseits sportlich aber nicht vorangebracht“, sagt er. Jetzt wolle er wieder Vollgas geben und versuchen, sich einen Platz im Gimter Kasten zu erkämpfen. Auch wenn es nicht einfach werden dürfte gegen Maximilian Zunker, der zuletzt eine starke Saison spielte.

„Team weiter entwickeln“

Was die Ziele für die kommende Spielzeit angeht, lässt sich Matthias Weise noch nicht in die Karten schauen. „Ich möchte die Mannschaft weiter entwickeln und besser machen“, sagt er. Wenn ihm das gelinge, dann sei die Platzierung ganz egal. „Ob es dann nach der Vizemeisterschaft diesmal für ganz oben reicht, hängt von der Stärke der anderen Teams ab“, sagt er und sieht vor allem die SG Lenglern und Tuspo Petershütte als ärgste Konkurrenten um Titel und Aufstieg. „Wichtig wird sein, gut in die Saison zu starten und sich so gleich das nötige Selbstvertrauen zu holen“, sagt er.

Die Enttäuschung über den Nicht-Aufstieg nach dem Hin und Her bei Meister FC Grone um den zwischenzeitlichen Aufstiegsverzicht haben Weise und seine Jungs abgehakt. „Es war ein schöner Tag, an dem wir gefeiert haben, aber jetzt schauen wir wieder nach vorne und konzentrieren uns auf die neue Saison“, sagt der TuSpo-Trainer. Und die könnte durchaus eine ganz besondere werden, wenn die Gimter vom Verletzungspech verschont bleiben. (per) Foto: nh

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