Fußball: Personelle Wechsel beim Bezirksligisten

Bezirksliga: Heftiger Umbruch auf dem Hagenberg

Éin Teil der Neuzugänge von GW Hagenberg: Oben von links Manager Andreas Biegler, Co-Trainer Arif Demirtas, Witali Sidorenko, Arigon Dacaj, Trainer Kevin Kahl. Unten v.l. Tobias Ilsemann, Can Demirtas, Nebiel Abdulkader, Dominik Jurscha. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Viel was los gewesen auf dem Göttinger Hagenberg! Trainer Oliver Gräbel (zum SV Breitenberg) ist weg, der sportliche Leiter Jan Steiger (Trainer bei 05) auch. „Dafür durfte ich übernehmen“, sagt Kevin Kahl, der neue Coach des Bezirksligisten Grün-Weiß Hagenberg „Das war gar nicht meine Grundüberlegung und hat mich überrascht.“ An seiner Seite hat er Arif Demirtas als Co-Trainer.

Mit ihm soll auch die A-Jugend mehr berücksichtigt werden. „Und auch die Durchlässigkeit zur zweiten Mannschaft soll besser funktionieren“, hofft Kahl, der einst bei der SVG spielte. Zweieinhalb Jahre war Steiger auf dem Hagenberg tätig, jetzt müssen andere gefunden werden, die die Lücke schließen. Kahl: „Es gab aber kein böses Blut, wir haben immer noch einen regen Austausch.“

„Weh getan“ haben Coach Kahl dagegen drei, vier Spielerwechsel, wie er freimütig einräumt. Patric Förtsch ging ebenso wie Gregor Podolczak zurück zu 05, auch Marian Baciulis’ Abgang nach Landofshausen, das ihm einen Praktikumsplatz besorgte, schmerzte Hagenberg, ebenso Sven Wolfs Wechsel nach Breitenberg zu Gräbel. „Das ist schon ein Quälitätsverlust“, gibt Kahl zu. Ihn aufzufangen, dürfte sicher nicht ganz einfach werden.

Als namhaftesten Neuzugang präsentieren die Grün-Weißen Arigon Dacaj, der von der SVG kam und früher für Eintracht Northeim stürmte. „Ein feiner Fußballer“, lobt Kahl seine Neuverpflichtung. Ioannis Moisidis und Vitali Sidorenko sind ebenfalls neu im 18-er-Kader.

„Es gab also schon einen Umbruch bei uns“, erklärt Kahl, der vermehrt jüngere Spieler ins Team einbauen will. Nach dem fünften Platz vergangene Serie will man nun „nicht Elfter“ werden, so der Coach. Vor den anderen Göttinger Klubs landen, das ist das Ziel. Und: „Wir wollen flexibler spielen. Nicht mehr nur die langen Dinger auf Poldi.“ Kahl: „Wir haben keinen Druck, wollen aber vorwärts kommen.“ (haz/gsd)

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