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SG Denkershausen/L. gewinnt emotionales Derby mit 2:1 gegen die SG Rehbachtal

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Kopfballduell: Der Rehbachtaler Bastian Kühn (links) im Zweikampf mit dem Denkershäuser Marcel Kehr.
Kopfballduell: Der Rehbachtaler Bastian Kühn (links) im Zweikampf mit dem Denkershäuser Marcel Kehr. © Ottmar Schirmacher

Das Stimmungsbild nach dem Abpfiff des Kreisderbys in der Abstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga am Mittwochabend zwischen der SG Denkershausen/L. und der SG Rehbachtal hätte kaum unterschiedlicher sein können.

Denkershausen – Während die Denkershäuser überschwänglich den glücklichen 2:1 (0:0)-Erfolg bejubelten, herrschte auf Seiten der Kicker aus dem Solling pure Enttäuschung. „Am Ende war das für uns ein glücklicher Erfolg. Aber das ist egal. Unsere Mannschaft wollte heute unbedingt den Sieg und hat bis zum Schluss gekämpft. Das war gut“, sagte Denkershausens Trainer Marcel Braun. Geknickt wirkte Gästecoach Kevin Martin. „Es gibt keine Punkte dafür, dass wir gut aufgetreten sind. Wir hätten 2:0 führen müssen und kriegen dann diese Gegentore. Für Denkershausen hat sich ausgezahlt, dass sie mehr Bezirksligaerfahrung haben als wir.“

Bereits vom ersten Ballkontakt an entwickelte sich eine über die gesamte Spielzeit anhaltend kampfbetonte und tempogeladene Auseinandersetzung, in der die Hausherren in Halbzeit eins Feldvorteile besaßen. Der aufmerksame Rehbachtaler Abwehrriegel mit dem überragenden Kühn sowie Peters, Bertram und Wegener hielt aber allen Angriffen stand.

Nach Wiederbeginn erwischten die Gäste den besseren Start und schockten ihren Kontrahenten mit der Führung durch Haase (61.), die sie sogar hätten ausbauen können. Die Platzherren benötigten eine Weile, fanden aber zurück und trugen damit in der Teicharena zum Wechselbad der Gefühle bei.

Wie groß die Anspannung auf beiden Seiten war, machte die 73. Minute offenkundig: Nach einer harten Aktion von Denkershausens Arne Nickel gegen Lukas Wegener versammelten sich innerhalb weniger Sekunden die meisten der 22 Spieler am Ort des Geschehens im Rudel und tauschten ihre Emotionen aus. Die Folge: jeweils Rot für den bis dahin die Kreise von Rehbachtal-Spielmacher Sven Iloge einschränkenden Arne Nickel und Gästekicker Cedric Fischer.

Motiviert vom Ausgleichstreffer durch Marcel Kehr (69.) raffte sich Denkershausen zum Endspurt auf und drehte die Partie durch Niklas Mönnig kurz vor Schluss (89.) zu seinen Gunsten.  (Ottmar Schirmacher)

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