SG Werratal tritt bereits am Samstagnachmittag an

Heimspiel gegen Sudheim vorgezogen

Will sich per Sieg vom Werrataler Heimpublikum für diese Saison verabschieden: Abdulaziz Mahomood (rechts). Foto: Schröter

Hedemünden. Mit dem vorverlegten Heimspiel gegen den TSV Sudheim verabschieden sich die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal bereits am morgigen Samstag (!) von den eigenen Fans (Anpfiff in Hedemünden: 16 Uhr).

Eigentlich sollte die Partie erst am Pfingstmontag stattfinden, doch durch den Einzug des Bovender SV in das Bezirkspokalfinale sah sich die Staffelleitung gezwungen, das Spiel der Werrataler gegen Sudheim vorzuziehen. „Um eine Wettbewerbsverzerrung in Sachen Abstieg aus der Bezirksliga auszuschließen“, heißt es in der Mitteilung. Eine Maßnahme, die bei SG-Trainer Mike Hoffmann auf Unverständnis stößt.

„Lieber Komplett-Ausfälle“

„An Wettbewerbsverzerrung hätte man schon viel früher mal achten und einige Spieltage im Herbst lieber komplett ausfallen lassen sollen“, sagt Hoffmann. Dann nämlich wäre die Tabelle im Frühjahr nicht in eine derartige Schieflage geraten. „Wir können nur von Glück reden, dass sich unsere Spieler für Samstag nichts vorgenommen haben“, so der SG-Trainer. Schließlich wolle man sich im letzten Heimspiel ja mit einer guten Leistung verabschieden, auch wenn es rein sportlich für die SG schon längst um nichts mehr gehe.

Das allerdings gilt in keinster Weise für den Gegner. Mit aktuell 28 Zählern belegen die Sudheimer den ersten Abstiegsplatz und haben sechs Punkte Rückstand auf Sparta Göttingen, das allerdings ein Spiel mehr ausgetragen hat. „Wir müssen uns also auf einen heißen Tanz einstellen“, sagt Mike Hoffmann, der nach wie vor auf die verletzten Kai Dittrich (Knöchel) und Manuel Schanz (Knie) verzichten muss. Einsetzen werde er dagegen die angeschlagenen Frederik Köhler, Cesur Yazici und Fabian Winter. „Ich will mir ja schließlich keine Wettbewerbsverzerrung nachsagen lassen“, sagt er mit einem Augenzwinkern. (per)

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