Fußball-Bezirksliga: SG Werratal in Bremke

Hinten selber helfen vorn auf Hilfe hoffen

Den Werratalern (rechts im Bild Gerrit Daebel beim Spiel in Weende) gehen personell die Alternativen aus. Foto: per

Hedemünden. Zum dritten Mal in Folge müssen die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal reisen. Am Sonntag treten sie um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Bremke an.

„Das wird eine unheimlich schwere Aufgabe“, sagt Routinier Sebastian Lehne, der den urlaubenden Trainer Thomas Hellmich unter der Woche vertrat und die Mannschaft auf das Spiel beim Dauerrivalen vorbereitete. „Da haben wir noch nie etwas geholt und deshalb wird es für uns darauf ankommen, den Kampf anzunehmen und auf dem kleinen Bremker Sportplatz über 90 Minuten voll dagegen zu halten.“

Auch diesmal könnten die Voraussetzungen für einen Sieg deutlich besser für die Werrataler sein. Während die Hintermannschaft gut besetzt sein wird, fehlt es in der Offensivabteilung an allen Ecken und Enden. Neben Top-Torjäger Ruslan Wagner, der noch mehrere Wochen wegen einer Leisten-Verletzung ausfällt, fehlen auch Mustafa Senel (Kreuzbandriss), Michel Wiktorczyk (verdrehtes Knie), und Aydin Demircan (Bänderriss im Knöchel). Wegen eines Auslandsaufenthaltes fehlt am Sonntag auch noch Hendrik Suslik, der beim 2:1-Erfolg in Nörten beide Tore erzielte. Und dann steht wegen akuter Rückenprobleme auch hinter dem Einsatz von Mannschaftskapitän Marc Glatter noch ein dickes Fragezeichen.

„Wir wollen die Euphorie vom Nörten-Spiel mitnehmen und mit einem Sieg in Bremke unsere Titelchancen wahren“, sagt Sebastian Lehne. Und dafür gebe es nur eine Devise: „Hinten sicher stehen, und vorne auf die Hilfe vom lieben Gott hoffen.“ (per)

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