Fußballbezirksligisten SG Werratal: Trainer Mike Hoffmann will einen neuerlichen Fehlstart vermeiden

SG hofft auf einen frühen ersten Dreier

SG-Trainer Mike Hoffmann (hinten links) und Co-Trainer Manuel Schanz (hinten rechts) mit Neuzugang Felix Berthold sowie (vorne von links) Odia-Louis Efoghe, Niklas Görg, Philipp Hofheinz und Julian Minde. Foto: Schröter

Laubach. Mit einer gemeinsamen Laufeinheit starteten die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal am Donnerstag in die Vorbereitung auf die neue Saison, für die sich bei den Werratalern personell einiges getan hat. Mit David Labes (zur SG Werratal Hessen), Samih Bisevac und Mario Ivandic (beide zur SG Reinhardshagen) sowie Cesur Yazici (zum SV Türkgücü Münden) haben vier Stammspieler der ersten Mannschaft den Verein verlassen. „Außer Samih Bisevac weine ich keinem eine Träne nach“, sagt Trainer Mike Hoffmann, für den der Kader „lediglich an Quantität verloren hat“. Auf Spieler, die derart undankbar seien und deren Wort nichts zähle, könne er gut und gerne verzichten. „Für mich“, betont Hoffmann, „ist es sowieso das Wichtigste, dass Kai Dittrich bei uns geblieben ist.“ Der Abwehrstratege, der eigentlich seine Laufbahn be enden wollte, hat nach intensiven Gesprächen doch seine Zusage gegeben, noch (mindestens) ein Jahr bei der SG dranzuhängen. „Wenn er gegangen wäre, dann hätten wir tatsächlich ein großes Problem bekommen“, sagt Hoffmann, für den Dittrich „ganz klar zu den wichtigsten Spielern im Team zählt“.

Neben mehreren Perspektivspielern aus der eigenen A-Jugend ist Felix Berthold der einzige echter Neuzugang. Der 20-jährige Mittelfeldakteur kommt von der Reserve des OSC Vellmar und könnte nach Hoffmanns Einschätzung zu einer echten Verstärkung werden.

Um *überhaupt auf eine Kaderstärke von 17 oder 18 Spielern zu kommen, wird der SG-Coach Dennis Waldeck und Timo Schmauch aus der zweiten Mannschaft hoch holen. Und mit Deniz Ürer, der nach langer Verletzungspause wieder fit ist, steht in der Offensive eine weitere Alternative zur Verfügung.

„Ich sehe die Situation ziemlich entspannt, sonst wäre ich jetzt woanders“, gibt sich Hoffmann trotz der eher schwierigen Personalsituation gelassen. Durch den kleineren Kader werde er viel ausprobieren müssen, so dass es durchaus passieren könne, dass einige Spieler auf anderen Positionen eingesetzt werden als in der Vergangenheit.

„Wenn wir aber alle Mann an Bord haben und sich niemand verletzt, dann werden wir sicher auch ziemlich weit oben mitspielen“, gibt Hoffmann sich selbstbewusst. „Sollten aber Spieler ausfallen, dann wird kaum mehr möglich sein als ein Mittelfeldplatz.“ Einen Fehlstart wie in der Vorsaison (da gab es den ersten Sieg erst im zehnten Spiel) soll es nicht wieder geben. „Wir werden uns so vorbereiten, dass wir alles schaffen können“, glaubt er fest daran, diesmal sehr viel früher einen Dreier bejubeln zu können. (per)

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