Bezirksliga: Am Sonntag kommt Spitzenteam Grone – Acht Spieler fallen aus

Jugend forscht bei Gimte

Er ist im Angriff gefordert: Gimte Stürmer Kai Armbrust trifft am Sonntag auf das Spitzenteam aus Grone. Das Hinspiel verlor die Elf vom Rattwerder 1:2. Foto: Brandenstein

Hann.Münden. Vier Spiele, drei Punkte - so lautet die magere Bilanz von Fußball-Bezirksligist. Ob es nach dem Wochenende besser aussieht, ist zumindest fraglich. Denn am Sonntag (15 Uhr) ist die Spitzenmannschaft aus Grone zu Gast am Rattwerder.

Und Gimte hat weiterhin große personelle Probleme. Es fehlen: Dennis Becker, Dennis Behrens (beide Urlaub), Ervin Glogic (Zerrung), Volkan Osmanko (Zerrung), Christopher Hayn (Muskelfaserriss), Andreas Kilian (Wade), Christian Remmert (privat verhindert), und Jaroslaw Sopko (Rücken). Nur Yannick Nüsse wird im Kader von Trainer Matthias Weise zurückerwartet. „Ich sehne die kleine Pause schon ein wenig herbei“, stöhnt Weise angesichts des wiederkehrenden Verletzungspechs. Denn nach dem Spiel gegen Grone haben die Gimter zumindest zwei Wochen Zeit, sich zu regenerieren. Erst dann steht das nächste Pflichtspiel an.

Vorher aber heißt der Gegner Grone. Und der hat es in sich! Im Hinspiel verlor Gimte unglücklich 1:2 und läutete damit die kleine Niederlagenserie von drei Pleiten in Folge ein. Die könnte auch gegen Grone ihre Fortsetzung finden. Denn: „Grone ist für mich einer der Aufstiegsfavoriten. Die haben eine richtig gute Mannschaft am Start“, sagt Weise. Zu den Aktivposten zählen Neuzugang Linus Grund und die beiden Offensivleute Adrian Koch (drei Saisontore) und Oliver Waas. Dazu verfügt Grone mit Dennis Koch über einen der besten Torhüter der Liga.

Diese Erfahrung mussten die Gimter schon im Hinspiel machen. „Ohne den Torwart hätten wir dort einen Punkt mitgenommen. Mindestens“, sagt Weise. Nur wer soll bei Gimte die Tore schießen? Toptorjäger Behrens (drei Treffer) fällt aus, die anderen Spieler vergaben zuletzt viel zu viele Chancen. Immerhin: Die Jugendspieler haben einen Sprung nach vorn gemacht. „Was Niklas Schmitz und Fabio Chittano gegen Lenglern geleistet haben, war beachtlich“, lobt Weise. Auch am Sonntag gilt wieder: Jugend forscht. Der Altersschnitt der Gimter wird aufgrund der Ausfällen bei etwa 20 Jahren liegen.

Von Daniel Schneider

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