Scheidender Coach

Eintracht Northeim II: Trainer Schneider im Interview

Waldemar Schneider

Northeim. Mit dem Spiel gegen Hagenberg endet für Waldemar Schneider am Sonntag die Tätigkeit als Fußballtrainer beim FC Eintracht Northeim II.

Er (und auch sein Co-Trainer Sven Fischer) gehen freiwillig schon zwei Spieltage vor Serienende, um der Mannschaft nochmal einen Impuls zu geben. Wir sprachen mit dem scheidenden Coach.

Herr Schneider, nach fünf Jahren bei der Eintracht-Reserve ist am Sonntag Schluss. Eine komische Situation, oder?

Waldemar Schneider: Der Abschied fällt auf jeden Fall schwer. Unsere Jungs haben eine tolle Entwicklung hinter sich. Wir können stolz auf das Erreichte sein. Die Entscheidung, nun schon vorzeitig zu gehen, kam für viele überraschend, stieß aber auch auf Verständnis. Wir machen das voll und ganz im Sinne des Teams. Wir sind überzeugt, dass dieser Schritt die Jungs nochmal antreiben wird und gehen daher auch von zwei Siegen in den letzten Spielen gegen Freiheit und Bilshausen aus.

Was wird aus der Zeit bei Eintracht besonders in Erinnerung bleiben?

Schneider: Eintracht Northeim war insgesamt eine ganz besondere Station. Wir sind in der Kreisklasse mit der „Vision Bezirksliga“ gestartet. Das war zwar ein steiniger Weg, aber auch ein spannender. Besonders erwähnen möchte ich Kevin Martin und Tobias Rückert, deren loyale, aber auch schräge Art, uns ans Herz gewachsen ist. Mein Co-Trainer Sven Fischer und ich sind uns sicher, dass die Jungs ihren Weg gehen werden. Sie bekommen ein gutes Trainergespann. Und im Verein passiert vieles, was dazu führen wird, dass die U23 in mittlerer Zukunft in der Landesliga ihr Zuhause gefunden haben wird.

Wie geht es mit dem Trainer Waldemar Schneider weiter?

Schneider: Ich werde erstmal eine Auszeit nehmen und etwas für mich selbst tun. Nach mehr als sieben Jahren ohne Sport wird es langsam mal wieder Zeit. Ich habe zwar schon zwei, drei Angebote erhalten, aber ich bin niemand, der nur für ein Jahr irgendwo einsteigt. (osx) Foto: osx

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