Fußball-Bezirksliga: Northeim II reist zum Duell nach Nörten-Hardenberg

Auf ins letzte Derby

Szene aus dem Hinspiel: Mitte November nahm Nörten mit Dennis Grube (am Ball) beim 0:0 einen Punkt aus Northeim mit. Hier wollen Hendrik Sinram-Krückeberg (links) und Patrick Gemende den SSV-Kicker bremsen. Archivfoto: osx

Northeim / Nörten. Dem zwölften und letzten Northeimer Kreisderby in der Fußball-Bezirksliga zwischen dem SSV Nörten-Hardenberg und Eintracht Northeim II fehlt die zuletzt noch durchaus mögliche Spannung. Lange schien es schließlich so, als wenn in dieser Partie die Vizemeisterschaft vergeben werden könnte. Los geht es Montag um 15 Uhr an der Bünte.

Obwohl den Kreisstädtern der zweite Platz praktisch wohl nicht mehr zu nehmen ist, geht die Mannschaft von Thomas Hellmich ehrgeizig an die Sache. „Das ist ein Derby. Da sind die Spieler motiviert und wollen gewinnen“, sagt der Eintracht-Trainer. Unabhängig vom Ausgang ist er stolz auf seine Truppe. „Die Mannschaft hat eine tolle Saison gespielt und in jeder Lage voll mitgezogen.“

Zu den Stammkräften zählt Fabian Hohmeier, der den Höhenflug aus der 1. Kreisklasse in die Bezirksliga mitgemacht hat. „Es macht einfach riesigen Spaß, in dieser Mannschaft zu spielen. Mit dem zweiten Platz haben wir mehr erreicht, als wir geglaubt hatten.“ Und obwohl die Saison so gut wie gelaufen ist, gibt es für ihn keinen Grund, die Partie herzuschenken. „Ich erwarte einen offenen Schlagabtausch vor einer hoffentlich guten Zuschauerkulisse. Da können wir beweisen, dass wir verdient Zweiter sind.“

Nicht anders ist die Erwartungshaltung bei Nörtens Kapitän Michael Horst. „Schade, dass es kein Endspiel um Platz zwei wird. Aber auch so rechne ich mit einem gutklassigen Duell - möglichst natürlich mit dem besseren Ende für uns.“ Dass es nun kein Finale mehr wird, müssen sich die SSV-Jungs größtenteils selbst zuschreiben. Das sieht auch der SSV-Spielführer selbstkritisch. „Wir haben zeitweise nicht konstant genug gespielt und nach dem furiosen Saisonauftakt später gegen vermeintlich schwächere Gegner sicher geglaubte Punkte liegen gelassen.“ Mit Rang drei verbucht der Verein aber immerhin die beste Platzierung seit der Bezirksligazugehörigkeit. (osx)

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