Matthias Weise verlängert beim Tuspo Gimte

Trainiert weiter in Gimte: Matthias Weise. Foto: Brandenstein

Gimte. Der Tuspo Weser Gimte setzt auf der Trainerposition für die Bezirksliga-Elf auf Kontinuität: Matthias Weise hat für ein weiteres Jahr zugesagt.

Bisher hat es der 47-Jährige in der Bezirksliga stets geschafft, den Tuspo im oberen Tabellendrittel zu platzieren. Kein Wunder also, dass der Verein in jedem Jahr froh ist, wenn der ehemalige Zweitligaspieler von Hannover 96 sein Engagement verlängert.

Denn es wäre nach sechs Jahren nicht unverständlich, wenn sich ein Trainer eine neue Herausforderung suchte. Weise erwähnt aber einen besonderen Grund, der ihn motiviert, in Gimte weiterzumachen. Er ist überzeugt: „Gerade jetzt kommen gute Talente aus unserer Jugend in den Herrenbereich. Diese Jungs dürften zusammen mit den bisherigen Spielern eine gute Mischung bilden. Ich glaube daher, wir sind als Mannschaft und auch als Verein noch nicht am Ende der Entwicklung angelangt. Und da will ich dabei sein.“

Beim Blick auf den Spieltag erwartet Weise am Sonntag eine kampfstarke SG Lenglern; zumal sie zu Hause antreten darf und nur drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz besitzt. Vor der Saison war Lenglern weitaus stärker eingeschätzt worden.

Sowohl Lenglern als auch Gimte haben in den vergangenen vier Wochen lediglich einmal gewonnen - beide übrigens beim Tabellenletzten in Hagenberg. Groß aufregen kann das Matthias Weise offensichtlich nicht. „Wir wollen die Saison zwar zum Ende hin nicht wegwerfen, aber ich habe nun doch die Möglichkeit, einiges auszuprobieren“, sagt der Coach.

Das muss er notgedrungen. Gleich zwei Pechvögel sind zurzeit im Gimter Kader zu registrieren: Stürmer Kai Armbrusts Muskelverletzung brach nach einem Spiel Pause beim 0:2 in Bilshausen wieder auf, und Mittelfeldakteur Njegos Despotovic, der nach seiner Rippenverletzung gerade wieder spielen konnte, knickte im Training um und dürfte erneut ausfallen. Zudem muss Dominik Franke nach seiner fünften Gelben Karte einmal aussetzen. Vermutlich genauso wie Innenverteidiger Andreas Kilian (muskuläre Probleme). Dafür ist Nick Rönnfeldt nach abgesessener Sperre wieder dabei. (mbr)

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