Sparta-Coach erwartet spannende Saison

Sein ganzer Stolz: Esmir Muratovic mit Sohn Lejan. Foto: haz/gsd

Göttingen. Ganz zum Schluss der Teamvorstellung bei Sparta Göttingen kam dann noch Lejan vorbei. Im Kinderwagen. Der kleine Mann wurde am 25. Juni geboren, ist das dritte Kind von Sparta-Coach Esmir Muratovic (45).

Sein Stammhalter, über den er sich besonders freut. Sportlich freut sich der Bosnier, der seit 1998 in Göttingen ist, über sein neues Team..

„Wir haben mehr Qualität als letzte Saison“, meinte Muratovic, dessen Team 2014/15 auf dem vierten Platz in der Bezirksliga landete – eigentlich nicht schlecht. Springt diesmal noch mehr raus? „Ja, Champions League“, scherzte der Sparta-Trainer, der mit einer Unterbrechung in seine fünfte Saison bei den Rot-Weißen geht.

Gut, soweit ist es natürlich noch nicht am Göttinger Greitweg. Zumal auch Philip Rietzke urplötzlich absagte und beruflich bedingt zurück nach Hannover geht. Auch den Abgang von Torhüter Florian Borrs muss Sparta erst einmal kompensieren. Zurück ist aber Patrick Feddern, zudem kommt Dominik „Latscho“ Theune, der mal ein Kurzgastspiel bei 05 gab.

Die Neuzugänge von Sparta: Hinten von links Team-Manager und Torwarttrainer Arno Plumbohm, Co-Trainer und Stürmer Enrico Weiß, Edwan Saciri, Ruben Benseler, Stefano Bause, Betreuer Daniel Leder, Trainer Esmir Muratovic. Vorne von links: Vitali Nelson, Patrick Feddern, Dominik Theune, Ercan Kaplan. Foto: Jelinek/gsd

Als einen der wohl wichtigsten Neuen sieht Muratovic Vitali Nelson. „Wir hatten letzte Saison Probleme auf der ,6’“, so der Coach. Mit dem Routinier sollen sie verschwinden. Neu ist auch Stefano Bause, der Sohn von Ex-Sparta-Torjäger Heiko Bause. Seinem Vater ist er fast wie aus dem Gesicht geschnitten. Und dann ist da ja auch noch Enrico Weiß! Das Sparta-Urgestein ist jetzt 40 und traf in der vergangenen Serie 21mal. Auch kommende Saison kann er es wohl einfach noch nicht lassen.

Weniger Verletzungen

„Wir haben aber eine gute Mischung und einen gesunden Konkurrenzkampf“, sagt Muratovic. „Das wird eine richtig interessante Bezirksliga-Spielzeit.“ Werratal, Gimte, Lenglern, Grone und natürlich Petershütte zählt Muratovic zum Favoritenkreis.

Seine Hoffnung: Dass man von so vielen Verletzungen wie letzte Saison verschont bleibt. Artschem Konrad verletzte sich zum Beispiel beim Sparkassen-Cup 2014 so schwer, dass er die gesamte Saison ausfiel. „Aber Wunsch und Wirklichkeit ist was anderes“, weiß auch der Trainer.

Und dann ist da bei Sparta ja auch noch ein weiteres Urgestein neben Rico Weiß: Günter Hasselmann, den alle nur „Günni“ nennen. Der Senior überraschte mit einem weißen Rauschebart. Günni (75): „Ich will mich nicht mehr rasieren.“ (gsd/nh)

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