Fußball-Bezirksliga: Tuspo Gimte hofft gegen „Stars“ aus Nörten auf Heimsieg

Mitfavorit abgeschlagen

Auf ihn könnte einiges an Arbeit warten: Gimtes Schlussmann Maximilian Zunker. Foto: Brandenstein

Gimte. Nachdem die Bezirksliga-Fußballer des TuSpo Weser Gimte durch die bittere 1:3-Heimpleite gegen Tabellenführer SCW Göttingen ein wenig den Kontakt zum Spitzenduo verloren hat, soll am Sonntag im nächsten Heimspiel gegen den SSV Nörten-Hardenberg auf jeden Fall wieder etwas Zählbares her (Anstoß am Rattwerder: 14 Uhr).

Nachdem die Nörtener vor der Saison personell mächtig aufgerüstet hatten, zählten sie für viele Trainer zu den heißesten Titelaspiranten – auch für TuSpo-Coach Matthias Weise. „Dass die jetzt mit bislang lediglich fünf Siegen nur auf dem achten Tabellenplatz stehen, wundert mich schon sehr“, sagt er. „Ich hätte gedacht, dass Nörten mit Spielern wie Julian Keseling und Krzysztof Podolczak seine Aufgaben sehr viel souveräner erledigen würde.“

Ihr jüngstes Spiel verloren die Nörtener bei Aufsteiger SG Bergdörfer denkbar knapp mit 2:3. Dementsprechend motiviert dürfte das Team von Trainer Marko Grube also sein, nicht gleich noch eine Pleite folgen zu lassen.

Motiviert sind aber auch die Gimter, gilt es doch, den mittlerweile auf zwölf Zähler angewachsenen Rückstand auf Spitzenreiter SCW Göttingen nicht noch größer werden zu lassen. Allerdings bleibt der Weise-Elf auch in dieser schwierigen Situation das Verletzungspech treu. Nils Quentin zog sich am Sonntag eine schwere Sprunggelenksverletzung zu und fällt bis zur Winterpause aus. Kai Armbrust rasselte am Dienstag im Training mit Julian Köhler zusammen, knickte um, holte sich einen dicken Knöchel und droht gegen Nörten ebenso auszufallen wie Jaroslaw Sopko, der auch im Training umknickte. Mit Hendrik Scharfen (Dienst) und den langzeitverletzten Andreas Kilian, Tobias Schreer und Yannick Nüsse fehlen Matthias Weise also eventuell schon wieder sieben Stammspieler. Immerhin hat aber Ervin Glogic signalisiert, am Sonntag aushelfen zu können.

„So lange wir elf Spieler auf den Platz bekommen, geben wir uns nicht geschlagen – und wenn ich mich selbst noch mal aufstelle“, gibt sich Weise kämpferisch. Angesichts des dezimierten Kaders führe der Weg zum Erfolg ausschließlich über mannschaftliche Geschlossenheit. „Nur wenn jeder für jeden läuft und alle an einem Strang ziehen, können wir am Sonntag etwas erreichen“, sagt er. (per)

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