Bezirksliga: Vizemeister SG Werratal sucht seine Form / Northeim II zu Gast

Noch viel Luft nach oben

Bei ihnen läuft es schon ganz gut: Werratals Hendrik Suslik (rechts) und Frederik Köhler (dahinter). Foto: Schröter

Hedemünden. Nachdem der Saisonauftakt mit der 2:3-Niederlage gegen Sparta als missglückt bezeichnet werden darf, brauchen die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal im Heimspiel gegen Aufsteiger FC Eintracht Northeim II unbedingt ein Erfolgserlebnis (Anpfiff auf dem Sportplatz in Hedemünden: Sonntag, 15 Uhr).

Nach nur vier Punkten aus den ersten vier Spielen herrscht Katerstimmung beim Vizemeister. „Einige Spieler scheinen die Situation immer noch völlig falsch einzuschätzen“, sagt Trainer Thomas Hellmich, für den es „völlig unrealistisch wäre, von einem ähnlich guten Abschneiden wie in der vergangenen Saison zu träumen“. Zum einen sei die Bezirksliga sehr viel stärker und ausgeglichener als im Vorjahr, zum anderen spiele seine eigene Mannschaft längst noch nicht auf dem Niveau, auf dem sie im letzten Herbst gespielt habe. „Ich denke, für uns wäre es in dieser Saison schon ein Erfolg, wenn wir nichts mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen“, malt Hellmich schwarz.

Tatsächlich sprechen die bisherigen Auftritte der Werrataler eine deutliche Sprache. Eine Stunde lang waren sie zwar jedes Mal in der Lage, ihren Gegnern Paroli zu bieten. Dann aber brachen sie mit gleicher Regelmäßigkeit konditionell ein und ihr Spiel dadurch auseinander. „Und genau das passiert eben, wenn nur acht Spieler während der Saisonvorbereitung mitziehen und die anderen das nicht für nötig halten“, schimpft Hellmich.

Vor der Northeimer Reserve warnt Werratals Coach. „Das ist eine junge, dynamische Truppe und eine der spielstärksten Mannschaften in der Liga.“ Um diesen Gegner zu bezwingen, bedürfe es einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem Sparta-Spiel. Ein Sieg wäre aber bitternötig, will man sich nicht tatsächlich ganz früh im Tabellenkeller festsetzen. (per)

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