Tuspo Weser Gimte: Der Vizemeister will erneut unter den ersten Fünf landen / Team soll öfter treffen

Offensive Fortschritte erhofft

Vor dem Pokalspiel in Sudheim präsentierte sich der Tuspo zum Mannschaftsbild: Hinten von links Sportphysio Stefanie Kilian, Torwarttrainer Axel Wartenberg, Eltioni Pietri, Kai Armbrust, Nils Quentin, Julian Köhler, Maximilian Zunker, Dennis Behrens, Niklas Schmitz, Hendrik Scharfen, Trainer Matthias Weise, (vorne von links) Ervin Glogic, Andreas Kilian, Njegos Despotovic, Tobias Schreer, Volkan Osmanko, Christian Wedel, Dominik Franke, Daniel Hartje und Yannik Nüsse. Es fehlen: Lukas Bock, Bernd Abeln, Niklas Rönnfeldt, Jaroslav Sopko, Christian Remmert und Niklas Fleck. Foto: zij

Gimte. Der knapp verpasste Aufstieg ist beim Tuspo Weser Gimte kein Thema mehr. Das betont Trainer Matthias Weise. Doch aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Offiziell strebt Weise einen Platz unter den besten Fünf an. Vor dem Saisonstart (Sonntag, 15 Uhr, bei Dostluk Spor Osterode) haben wir mit dem 47-Jährigen, der in sein sechstes Jahr in Gimte geht, die wichtigsten Themen rund um das Team besprochen.

Die Mannschaft

Ein Vorteil ist die Eingespieltheit der Gimter. In die Stammelf ist zunächst lediglich Njegos Despotovic zu integrieren. Aber Matthias Weise warnt: „Die Mannschaft darf nicht selbstgefällig werden und denken, nur weil wir Vizemeister sind, wird alles so schon weitergehen.“ Die Quittung habe man trotz guten Spiels am vergangenen Wochenende bei der Pokalniederlage in Sudheim bekommen.

Die Vorbereitung sei durchwachsen verlaufen, da immer wieder Spieler fehlten. Die optimale Fitneß hat der Tuspo noch nicht erreicht. Matthias Weises größtes Ziel ist es, dass er die Mannschaft soweit hinbekommt, dass sie ihre häufig zu sehende spielerische Überlegenheit in mehr Treffer ummünzt. „Wäre das im letzten Jahr gelungen, hätte es mit dem Aufstieg vermutlich geklappt, denn das beste Defensiv-Verhalten in der Liga hatten wir ohnehin“, so Weise selbstbewusst.

Die Taktik

Der Tuspo setzt weiterhin auf ein 4-4-2-System. Hendrik Scharfen rückt aus dem Mittelfeld in den Sturm. Dadurch wird auf der rechten Seite ein Platz für Neuzugang Njegos Despotovic frei. Der Linksfuß mit dem guten Schuss kann damit leichter zum Abschluss kommen.

Der Spielplan

Die Liga hat nun mit 17 Teams eine Mannschaft mehr als im Vorjahr. Der Verband versucht, Spieltage mitten in der Woche zu vermeiden. Deshalb dauert die Saison-Hinserie bis sechs Tage vor Heiligabend (18. Dezember). Die Rückrunde soll zudem früher als zuletzt beginnen (19. Februar). „Wir dürften auf dem Rattwerder in diesem Punkt kaum Probleme bekommen, andere Vereine mit ihren schlechteren Plätzen schon“, meint Weise.

Die Sorgenkinder

Besonders Innenverteidiger Julian Köhler hat es erwischt (Verdacht auf Kreuzbandriss). Das ist umso betrüblicher, da er sich gerade erst nach einer längeren Verletzungsphase zurück ins Team gekämpft hatte. Außerdem hat mit Yannik Nüsse ein weiterer, kampfstarker Verteidiger Knieprobleme (Patellasehne). Mit Andreas Kilian muss sich die nächste Stammkraft in der Innenverteidigung nach achtmonatiger Verletzungspause erst wieder herankämpfen.

Der Saisonstart

Bei Dostluk Spor Osterode dürften die Gimter klar favorisiert sein. Die Gastgeber waren Tabellenvierzehnter und verloren gegen Gimte 4:5 (am Rattwerder) und 0:3 auf eigenem Platz. Gimte will gleich einen Sieg und nicht ähnlich holprig die ersten Saisonwochen bestreiten wie in der vergangenen Saison.

Die Favoriten

Nach Weises Meinung sind die SG Lenglern und Tuspo Peterhütte am höchsten einzuschätzen.

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