Fußball-Bezirksliga 4: Fern-Duell mit Weser Gimte um den Platz in der Landesliga

Packt Grone den Aufstieg?

Jubel nach dem letzten Saisonspiel? Der FC Grone will mit einem Sieg gegen den SC Hainberg die Bezirksliga-Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga perfekt machen. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. „Wir haben es selbst in der Hand, sind also nicht auf Schützenhilfe angewiesen“, sagt Jozo Brinkwerth. Der Trainer des Spitzenreiters der Fußball-Bezirksliga FC Grone weiß aber auch, dass sein Team am letzten Spieltag morgen um 15 Uhr gegen den Stadtrivalen SC Hainberg gewinnen muss, um sich den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga zu sichern.

Der Tabellenzweite TuSpo Weser Gimte aus dem Altkreis Münden sitzt nämlich den Gronern gehörig im Nacken, hat nur einen Punkt weniger und wird alles daran setzen wollen, zeitgleich bei GrünWeiß Hagenberg zu gewinnen und auf ein Unentschieden oder eine Niederlage des FC Grone zu hoffen.

Ausgangslage optimal

Für Brinkwerth könnte die Ausgangslage, die Meisterschaft selbst in der Hand zu haben, nicht besser sein. „Wenn mir jemand vor der Saison gesagt hätte, dass wir es am letzten Spieltag in der Hand haben, Meister zu werden, hätte ich eingeschlagen“, sagt der FC-Coach, dem alle 19 Spieler zur Verfügung stehen.

Für ihn ist diese Partie gegen den SC Hainberg allerdings ein Spiel wie jedes andere in dieser nun auslaufenden Spielzeit auch. „Wir haben uns jetzt nicht besonders darauf vorbereitet“, sagt Brinkwerth. Dennoch fiebern die Spieler diesem Höhepunkt naturgemäß entgegen. „Sie sind alle sehr konzentriert und auch fokussiert, es gegen Hainberg zu packen.“

Gleichwohl werden es die Hainberger den Gronern keinesfalls leicht machen. Dieses Stadtderby ist in der Tat ein Prestigeduell. „Dennoch lassen wir uns nicht verrückt machen“, bleibt Brinkwerth durchaus gelassen.

Dabei ist ihm klar, dass sein Team die Initiative ergreifen muss, Hainberg abwarten und sich auf sein gefährliches Konterspiel konzentrieren kann. Diese interessante Begegnung ist auch das Spiel der Torjäger. Auf der einen Seite steht Oliver Waas. Der Groner führt die Torschützenliste der Bezirksliga mit 26 Toren an, mit 21 Treffern steht Hainbergs Niklas Pfitzner auf Rang drei. An vier folgt Grones Adrian Koch mit 20 Toren.

Im Hinspiel taten sich die Groner gegen den Tabellensiebten sehr schwer, erst mit dem Schlusspfiff gelang dem FC das 3:3.

Bovender SV reicht ein Remis

Dem Kreisliga-Spitzenreiter Bovender SV genügt zwei Spieltage vor Saisonende am Sonntag um 15 Uhr beim Dransfelder SC ein Unentschieden für die Meisterschaft und den Aufstieg in die Bezirksliga. Sechs Punkte Vorsprung und ein um 14 Tore besseres Torverhältnis weisen die Bovender gegenüber dem Zweitplatzierten TSV Groß Schneen auf. (wg/gsd)

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