Bezirksliga: SG Werratal kassiert beim 2:3 in Lenglern späten Gegentreffer

Pech in der Nachspielzeit

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Mike Hoffmann

Lenglern. Die SG Werratal unterliegt der SG Lenglern mit einem 2:3 (0:2) in der Nachspielzeit.

Nichts wurde es für die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal mit der Wiederholung des Hinspielsieges über die SG Lenglern. Beim Tabellenvierten unterlag das Team von Trainer Mike Hoffmann mit 2:3 (0:2) – exakt dem Ergebnis, mit dem man die Lenglerner vor zwei Wochen noch geschlagen hatte.

„Das war ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten“, berichtete Hoffmann, der im ersten Durchgang mit André Thüne, Ruslan Wagner und Samih Bisevac drei Leistungsträger auf der Bank gelassen hatte. Nachdem die starken Gastgeber durch einen platzierten 20m-Schuss von Erdem Kazan (11.) in Führung gegangen waren und Yüssuf Beyazit nach einer knappen halben Stunde auf 2:0 erhöht hatte, wechselte Hoffmann in der Pause Thüne und Bisevac ein. Und das brachte den erhofften Schwung. „Fortan waren wir die bessere Mannschaft“, meinte der SG-Coach, der zunächst den Anschlusstreffer durch Marc Glatter (Schuss aus 20 Metern/52.) und nach der Einwechslung von Ruslan Wagner dessen Ausgleichstreffer (71.) bejubeln durfte.

„In der Schlussphase waren wir dem Siegtreffer dann viel näher als Lenglern“, meinte Hoffmann, der an der Leistung seiner Mannschaft nach dem Seitenwechsel nichts auszusetzen hatte. Dass die Gastgeber dann mit dem Schlusspfiff in der Nachspielzeit durch einen unhaltbaren 25m-Freistoß von Marcel Heimbüchel doch noch zum Siegtreffer kamen, sei zwar bitter, aber nicht zu ändern. „So ist der Fußball eben“, konnte Mike Hoffmann am Ende mit der Niederlage trotz allem gut leben.

SG Werratal: Rippe – Ivandic, Dittrich (46. Thüne), Schuster, Savran - Köhler, Rudolph, – Glatter, Yazici (60. Wagner), Suslik – Wallner (46. Bisevac). Tore: 1:0 Kazan (11.), 2:0 Beyazit (29.), 2:1 Glatter (52.), 2:2 Wagner (71.), 3:2 Heimbüchel (90+2). (per) 

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