Bei der SVG Einbeck rumort es: Zehn Spieler wollen Trainer loswerden

Keine leichte Aufgabe: Zehn Spieler haben sich gegen Einbecks Trainer Carsten Goebel gestellt. Foto: zco

Einbeck. Für reichlich Gesprächsstoff hat Fußball-Bezirksligist SVG Einbeck am Wochenende gesorgt. In den Tagen vor der Partie gegen die SG Werratal (1:1) hatte sich eine Gruppe von zehn Spielern gebildet, die nicht mehr unter Trainer Carsten Goebel spielen will. Das teilten sie dem Vorstand mit, der jedoch Goebel den Rücken stärkt. Der Tenor: Der Trainer bleibt.

Leistungsträger wie Thomas Bunke, Yunus Ayar, Hussein Ghazi, Jan Stellhorn und Abbas El-Ahmar sollen der Gruppe angehören. Ganz sicher ist man in Einbeck noch nicht, wie man mit den Kickern umgehen soll. Doch eins bekräftigt der 1. Vorsitzende der SVG, Ulrich Minkner. „Wir haben im Vorstand beschlossen, dass wir uns auf gar keinen Fall erpressen lassen werden. Wir müssen den Interessen aller Mitglieder unseres Vereines gerecht werden und können ein solches Vorgehen nicht tolerieren. Wir sind mit der Arbeit von Carsten Goebel zufrieden und sehen absolut keinen Grund, auf dieser Position etwas zu ändern.“

In den kommenden Tagen stehen nun einige Gespräche an, um die Wogen zu glätten und das weitere Vorgehen abzustimmen. Suspendiert hat man die zehn Abtrünnigen keineswegs, wie Minkner betont. Ein Weg zurück sei durchaus möglich. „Wir vom Vorstand sind jederzeit offen für Gespräche. Aber dann sind die Spieler am Zuge. Wir werden die Autorität des Trainers keinesfalls in Frage stellen.“

Carsten Goebel selbst machte bereits am Sonntag nach dem Duell gegen die SG Werratal deutlich, wie er mit der Situation umgehen wird. „Wir füllen den Kader jetzt mit Spielern aus unserer 2. Mannschaft auf.“ Die Vorbereitung auf das Derby-Heimspiel gegen Eintracht Northeim II (So. 14.30 Uhr) dürfte interessant werden. (osx/mwa)

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