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SG Werratal ab Sommer mit Weise

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Von: Per Schröter

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Matthias Weise zeigt mit der linken Hand in Richtung Spielfeld.
Freut sich auf seine neue Aufgabe: Matthias Weise. © Per Schröter

Matthias Weise übernimmt im Sommer Fußball-Bezirksligist SG Werratal als Trainer.

Hedemünden – „Es ist zwar noch nichts unterschrieben, aber ich habe meine feste Zusage gegeben“, sagt Matthias Weise, der von 2011 bis 2019 beim Lokalrivalen TuSpo Weser Gimte an der Seitenlinie das Sagen hatte und der die Gimter zwischenzeitlich in die Landesliga geführt hatte. Nach seinem unfreiwilligen Weggang vom TuSpo Weser hatte der 52-Jährige beim FSV Dörnberg angeheuert, den er in der ersten Saison wieder zurück in die Verbandsliga führte, wo man aktuell mit Rang acht einen gesicherten Platz im Mittelfeld belegt.

„Ich hatte das Gefühl, dass man beim FSV neue Impulse braucht und den Verantwortlichen deshalb frühzeitig mitgeteilt, dass ich zur kommenden Saison dort nicht mehr zur Verfügung stehe“, sagt Matthias Weise, der jedoch gerne auf seine Zeit in Dörnberg zurückschaut. Genauso freut er sich aber auch schon auf seine neue Aufgabe. „Ich habe immer verfolgt, was bei der SG Werratal passiert und wie es sportlich dort läuft“, sagt er. „Für mich war es immer und ist es nach wie vor extrem reizvoll, bei einem Verein aus dem Altkreis zu arbeiten“, sagt der Mündener. Und da stehe die SG natürlich „ganz weit oben“. Kein Wunder also auch, dass sein Name seit dem überraschenden Rücktritt von Alexander Winter im September vergangenen Jahres immer wieder bei der Frage nach der Nachfolge kursiert hatte.

„Wir sind froh, mit Matthias unseren Wunschkandidaten zu bekommen“, sagt SGW-Vorstandsmitglied Harald Schuster. „Er kennt sich in der Region aus und ich habe ihn als fleißigen und akribischen Arbeiter mit ganz viel Fußballsachverstand kennengelernt.“ Dazu komme, dass Weise auch menschlich zur SG passe.

Auch Noch-Trainer Kai Armbrust freut sich über die Entscheidung Weises. „Ich kenne Matthias aus meiner Zeit beim TuSpo und weiß, wie er arbeitet und was für ein Mensch er ist“, sagt Armbrust. „Bei ihm hat man immer das Gefühl, dass er für einen alles tun würde und deshalb ist er jemand, für den man durchs Feuer geht.“ Durch Weises Erfahrungsschatz aus seiner Zeit als Fußballprofi und als Trainer sei aber auch jeder Spieler bei seinen Ansprachen „immer voll bei der Sache“.

Armbrust selbst tritt im Sommer auf eigenen Wunsch ins zweite Glied zurück. „Ich will dann mit der Mannschaft trainieren, kann aber aus beruflichen Gründen noch nicht wieder als Spieler aktiv werden. Das jedoch hat er für die Saison 23/24 wieder fest im Visier. „Und dann hoffentlich immer noch unter Trainer Matthias Weise“, sagt er. (Per Schröter)

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