Testspiel endet 2:6

SG Werratal gegen Reinhardshagen von der Rolle

Werratals Hussein Salman (rechts) gegen Christopher Hayn.
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Im Gleichschritt: Werratals Hussein Salman (rechts) gegen den Neu-Reinhardshäger Christopher Hayn.

Einen Tag zum Vergessen erwischten die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal. Das Team von Trainer Alexander Winter ging gegen den hessischen Kreisoberligisten SG Reinhardshagen sang- und klanglos mit 2:6 (1:4) baden.

Hedemünden – Während die Gäste vor über 100 Zuschauern voll konzentriert wirkten, erschienen die Platzherren fahrig und geradezu lustlos. Schon nach drei Minuten brachte Samih Bisevac (neben Dennis Waldeck und Mario Ivandic einer von drei Ex-Werratalern im Reinhardshäger Dress) die Gäste mit einem sehenswerten Treffer in Führung. Bei seinem Doppelpack zum 2:0 (9.) und 3:0 (15.) ließ Jan Paar die Abwehr der Gastgeber, in der der angeschlagene Oliver Wasmuth an allen Ecken und Enden fehlte, alt aussehen. Und als wäre das nicht genug, erhöhte der erst kürzlich vom TuSpo Weser Gimte nach Reinhardshagen gewechselte Christopher Hayn acht Minuten später auch noch auf 4:0.

Die Ansprache des fassungslosen Alexander Winter in der ersten Trinkpause schien dann Wirkung zu zeigen. Deutlich engagierter in die Zweikämpfe gehend, erspielten sich die Werrataler nun auch Chancen und kamen durch einen schönen Heber von Marc Glatter zum 1:4 (37.). Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste wieder das Kommando. Mirko Hamel (63.) und Niklas Poker (79.) erhöhten auf 6:1 und machten das Werrataler Debakel perfekt, an dem auch Leon Fromms mit dem Schlusspfiff erzielter Treffer nichts mehr ändern konnte.

„Das war von allen Mannschaftsteilen gar nichts“, ging Alexander Winter mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. Zwar hätten mit Maik Hildebrand, Kai Armbrust, Oliver Wasmuth und Hendrik Suslik vier wichtige Spieler gefehlt, doch das wollte er als Entschuldigung nicht gelten lassen. Wie schon zuvor beim glücklichen 3:2 gegen Immenhausen, haderte der Coach mit der Einstellung der Spieler. „Jeder, der heute auf dem Platz stand, erhebt Anspruch auf einen Stammplatz, dann kann man einfach nicht so auftreten“, schimpfte Winter.

SG Werratal: Hartje – Guthardt, Thüne, J. Winter, Bock – Kraft, Buhre, M. Wasmuth, Vinci – Fromm, Glatter; zum Einsatz kamen außerdem Salman, Fuhrmann und Polej.  

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