Mit besserer Defensive nach vorn

SG Werratal will noch weiter nach vorn

Korrekturen: Alexander Winter will mit seinem Team mehr Wert auf die Defensivarbeit legen.
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Korrekturen: Alexander Winter will mit seinem Team mehr Wert auf die Defensivarbeit legen. 

Mit dem schweren Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten FC Eintracht Northeim II melden sich die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal am Sonntag (12 Uhr, Kunstrasenplatz am Rhumekanal) aus der Winterpause zurück. Wir sprachen mit Trainer Alexander Winter.

Herr Winter, wie lief die Vorbereitungsphase?

Alexander Winter: „Durchwachsen! Wegen des außergewöhnlich früh angesetzten Northeim-Spiels haben wir auch sehr früh mit der Vorbereitung begonnen, aber ich hatte stellenweise nur 14 oder 15 Spieler im Training. Schuld daran waren vor allem Krankheit und berufliche Gründe, aber auch die Einstellung ließ bei dem einen oder anderen Spieler etwas zu wünschen übrig.“

Worauf lag in den vergangenen Wochen Ihr Fokus?

Winter: „Wir haben intensiv an einem neuen System gearbeitet. Unser Ziel muss es sein, in der Rückserie die Defensive zu stärken. 50 Gegentore in 15 Spielen waren eindeutig zu viel!“

Sie haben in der Vorbereitung fünf Testspiele bestritten. Welche Erkenntnisse haben Sie gewonnen?

Winter: „Eigentlich lief es fast schon zu gut. Wir haben gegen drei Kasseler Gruppenligisten gespielt und alle drei geschlagen – darunter den souveränen Spitzenreiter Lichtenauer FV. Dabei haben wir nur wenige Gegentore kassiert und die Spieler haben gezeigt, dass sie verstanden haben, was ich von ihnen will. Die 2:5-Niederlage gegen die A-Jugend von Göttingen 05 war ein Ausrutscher, aber da hatte ein Großteil der Jungs am Vorabend auch heftig gefeiert.“

Gibt es zur Rückserie personelle Veränderungen?

Winter: „Kaum. Kevin Camara hat den Verein verlassen und sich dem TSV Rothwesten angeschlossen. Aber er hatte zuletzt auch nur wenig trainiert und daher auch wenig Einsatzzeit bekommen. Ansonsten sind alle Spieler an Bord geblieben – auch Nils Quentin, der sich mit Wechselgedanken getragen hatte und sich nach Gesprächen mit mir doch noch umentschieden hat.“

Wie lautet das Ziel für den Rest der Saison?

Winter: „Persönlich möchte ich unter die ersten Vier. Das scheint mir auch durchaus realistisch, weil das Potenzial und die Qualität dafür durchaus vorhanden sind. Wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben und es richtig gut läuft, ist sicher auch ein absoluter Spitzenplatz drin.“

Wie lautet Ihre Prognose für das Northeim-Spiel am Sonntag?

Winter: „Da gehe ich fest von einem Sieg aus! Wir haben schon das Hinspiel mit 3:2 gewonnen und waren dabei trotz des knappen Ausgangs das klar bessere Team. Ich denke, wir haben die höhere Qualität und auch der Kunstrasen dürfte kein Problem für uns darstellen, da wir uns ja in den letzten Wochen intensiv darauf vorbereitet haben. Personell sieht es ganz gut aus. Bis auf den gelb-rot-gesperrten Janek Guthardt, den beruflich verhinderten Fabian Rippe sowie meine beiden verletzten Söhne Jonas und Fabian dürften alle an Bord sein. Fragezeichen stehen allerdings noch hinter den Einsätzen der beiden angeschlagenen Kai Armbrust und Frederik Köhler.“

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