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„Sonst war der Sieg gegen Denkershausen für die Katz“: Eintracht Northeim II muss gegen Rotenberg nachlegen

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Mit 1:5 geriet Denkershausen - hier Severin Kehr (links) - zuletzt bei Northeim II (Marco Sander) unter die Räder. Nun empfängt die Eintracht den SV Rotenberg, Denkershausen fährt nach Fuhrbach.
Mit 1:5 geriet Denkershausen - hier Severin Kehr (links) - zuletzt bei Northeim II (Marco Sander) unter die Räder. Nun empfängt die Eintracht den SV Rotenberg, Denkershausen fährt nach Fuhrbach. © Kaja Schirmacher

Am Sonntag startet die Fußball-Bezirksliga, wo die Plätze es zulassen, in die Rückrunde der Saison 2022/2023. Bis auf die Northeimer Reserve, die Heimrecht gegen den SV Rotenberg genießt, müssen alle heimischen Mannschaften reisen.

Eintracht Northeim II - SV Rotenberg (Sonntag, 15.30 Uhr/Hinspiel: 0:4). Nach dem furiosen Heimsieg zum Rückrundenausklang (5:1 über Denkershausen) wollen die Northeimer dieses Resultat natürlich als Motivationsschub - aber auch als Verpflichtung - für den Rückrundenstart vor eigenem Publikum nutzen. Uli Höcker vor dem Start in die zweite Saisonhälfte: „Wir hoffen mit demselben Kader wie gegen Denkershausen auflaufen zu können. Vielleicht sogar erweitert um ein, zwei Landesliga-Akteure. Wir müssen gegen Rotenberg nachlegen, sonst war der Sieg über Denkershausen für die Katz.“

SG Bergdörfer - SG Denkershausen/L. (Sonntag, 14 Uhr/2:1). Auch wenn die Denkershäuser in Fuhrbach vor einer schwer zu nehmenden Hürde stehen, sollen sie, wie ihr Trainer Robin Bilbeber von der Elf fordert, „nach der blamablen Leistung in Northeim wieder zurück in die Spur finden“. Der Kader verzeichnet - Stand Wochenmitte - keine Ausfälle, auch wenn es den einen oder anderen angeschlagenen Spieler gibt. „Wir wollen den Tabellenzweiten - wie schon beim 1:2 im Hinspiel - vor Probleme stellen“, gibt Bilbeber als Mindestziel aus.

FC Eisdorf - FC Sülbeck/I. (Sonntag, 14 Uhr/0:1). In Sülbeck ist man mit dem dritten Platz nach der Hinrunde mehr als zufrieden. Dennoch will man sich für das 2:5 gegen Bovenden nun am Harzrand rehabilitieren. Offen ist noch, ob der erkrankte Dennis Behrens, Siegtorschütze im Hinspiel, wieder einsatzbereit ist. Offen scheint auch, ob die Wetterlage das Spiel zulässt. Steigt die Partie, „dann wollen wir auch etwas Zählbares mit nach Hause nehmen“, sagt Betreuer Helmut Rabbe.

SG Werratal - SVG Einbeck (Sonntag, 14 Uhr/4:4). Die Einbecker, die in Hedemünden auf den gelb-gesperrten Stefan Salim verzichten müssen, wollen, so Trainer Christoph Adamek, „die tolle Leistung aus unserem Spiel bei der SG Bergdörfer auch an der Werra wiederholen“. Adamek geht zuversichtlich in den Rückrundenstart: „Nimmt man einmal Bovenden raus, dann kann fast jeder jeden schlagen.“ Was für seine Elf spreche, sei, dass „sie sich auswärts im Moment leichter tut als daheim, weil die Jungs auf fremden Plätzen befreiter aufspielen“. Als Aufsteiger habe die junge Mannschaft ohnehin nichts zu verlieren. Mit Feyzi Turgay (zuletzt Sparta Göttingen, zuvor Denkershausen) hat die SVG einen Neuzugang präsentiert, der in der Winterpause zum Team stoßen wird.

SG Lenglern - SG Dassel/S. (Sonntag, 14 Uhr/2:1). Dassels Trainer Kevin Mundt richtet sich auf eine schwierige Partie ein. Auch, weil die Mannschaft noch das Hinspiel-Resultat geraderücken möchte. Die Sollinger können für dieses Vorhaben personell aus dem Vollen schöpfen. Was sie nicht beeinflussen können, ist das Wetter: „Wenn der Regen den Platz schwer macht, wird das eine eklige Aufgabe.“ Die wäre dann nur mit Leidenschaft zu lösen. Hier sei aber das Team ohnehin noch vom vorigen Sonntag in Grone etwas schuldig.   (Edzard Korte)

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