Fußballbezirksliga 4: TuSpo Weser Gimte braucht die Nachspielzeiten zum 2:0-Sieg

Späte Tore entscheiden

Auch Ervin Glogic blieb in der vielbeinigen Gäste-Abwehr hängen

Hann. Münden. Wenig Grund zur Freude hatten Spieler und Fans von Fußball-Bezirksligist TuSpo Weser Gimte beim glanzlosen 2:0 (1:0)-Heimsieg ihrer Mannschaft über Schlusslicht SV Rotenberg. „Ich habe selten einen so unverdienten Sieg erlebt“, meinte Trainer Matthias Weise angesichts dessen, was sich seine Mannschaft da über 90 Minuten zusammengespielt hatte. „Da kann die Devise nur lauten: Mund abputzen und die drei Punkte mitnehmen.“

Von Beginn an waren die Rotenberger, die zuvor erst ein Spiel gewonnen hatten (3:1 bei der SG Werratal), das aktivere Team gewesen. Während die Gäste immer wieder den Weg zum gegnerischen Tor suchten, dort aber wiederholt an den eigenen Nerven oder aber an Schlussmann Maximilian Zunker scheiterten, taten sich die Platzherren enorm schwer mit der hoch stehenden und aufopferungsvoll verteidigenden 1-4-4-1-Raute des Gegners. Immer wieder blieben lang nach vorne geschlagene Bälle ebenso in der vielfüßigen Abwehr hängen wie kurze Pässe. Das Resultat: Keine einzige Gimter Torchance in der ersten Halbzeit – bis zur ersten Minute der Nachspielzeit. Da nämlich tankte sich Dominik Franke vor dem gegnerischen Strafraum gegen drei Gegenspieler durch, steckte den Ball geschickt auf den im Sechzehner lauernden Leon Fromm durch, der Torwart Patrick Burchardt mit seinem satten Flachschuss aus zehn Metern nach einer kurzen Drehung und keine Abwehrchance ließ.

Auch wenn die Gimter Angriffsbemühungen im zweiten Durchgang etwas mehr wurden – wirklich besser wurde ihr Spiel nicht. Den Rotenbergern dagegen merkte man an, dass sie unbedingt etwas Zählbares vom Ausflug in die Dreiflüssestadt mitnehmen wollten. Und die Chance dazu hatten sie allemal. Immer wieder sah man ihren Trainer Tobias Dietrich, wie er nach einer vergebenen Chance am Spielfeldrand die Hände vors Gesicht schlug. Sein Gegenüber Matthias Weise dagegen war angesichts der schwachen Leistung seiner Jungs derart angefressen, das er lieber gar nichts sagte. Umso größer war der Stein, der ihm vom Herzen fiel, als Kai Armbrust mit dem Schlusspfiff einen Konter erfolgreich abschloss und damit diesen äußerst glücklichen Sieg endgültig sicher stellte.

TuSpo Weser Gimte: Zunker – Schmitz (81. Camara), Andrecht, Abeln, Schreer – Bock (56. Glogic), Gökceoglu (88. Rönnfeldt), Cetinöz – Fromm, Armbrust.

Tore: 1:0 Fromm (45.+1), 2:0 Armbrust (90.+3). (per)kk

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