Fußball-Bezirksliga 4

Sparta Göttingen: Trotz zweier Ausfälle gute Rolle?

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Die Neuzugänge von Fußball-Bezirksligist Sparta Göttingen: Von links Trainer Enrico Weiss, Wilke Buschmann, Franz Matezki, Luis Kohlmeyer, Trainer Attila Kaplan, Betreuer Heiko Budgereit. 

Göttingen. Alles schien so schön zu sein. Vergangene Saison war Sparta Göttingen Zweiter geworden hinter Aufsteiger Göttingen 05.

„Wir haben 71 Punkte geholt, aber selbst die haben nicht zum Aufstieg gereicht wie sonst wohl in jeder Saison“, blickt Trainer Enrico Weiß zurück. So galten die Rot-Weißen vom Göttinger Greitweg für die nun bevorstehende Spielzeit als einer der Favoriten.

Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Während den Tests im Sparkasse Cup zogen sich Franz Matezki, der aus Landolfshausen zurückgekommen ist, und Rinor Murati schwere Verletzungen zu und fallen wohl noch länger aus. Matezki plagt sich nun nach dem Spiel gegen Northeim mit einem Achillessehnen-Anriss herum, wahrscheinlich auch deswegen, weil dieses Spiel bei bestem Fußballwetter vom Rasenplatz auf den allzu stumpfen Kunstrasen verlegt worden war. Murati fällt nach dem Match gegen Grone wegen eines Schlüsselbeinbruches aus.

„Wir müssen die Zielsetzung ändern“, sagt Coach Weiß. Mindestens wolle man nun erst einmal ein halbes Dutzend Punktspiele abwarten, wohin die Reise in der Bezirksliga geht. Murati und Matezki galten als wichtige Akteure im Kader 2018/19. „Vielleicht können wir ja trotz dieser Ausfälle eine gute Rolle spielen“, hofft Weiß. „Wir müssen uns wohl peu a peu neue Ziele setzen.“

Mit dem Ex-Landolfshäuser Tchuikwa habe man, so Weiß, einen guten Torhüter, außerdem mit Tobias Schütte, Marko Akcay, Miguel Bodenbach, Alexander Reinhardt, Artem Konrat und Finn Daube ein gutes Gerüst. So brauche man auch nicht zu tief zu stapeln.

Neu dazu gestoßen sind Wilke Buschmann und Louis Kolkmeyer vom SC Vorwerk Celle. Buschmann ist als „Sechser“ eingeplant, Kolkmeyer soll die Außenpositionen beleben. „Die sind schon sportlich und menschlich gut integriert“, freut sich der Sparta-Coach. Von HNK Göttingen zurück ist Taha Önder. Dazu kommen vier A-Jugendliche. Zwei Spieler hätten noch zugesagt gehabt, entschieden sich aber noch um, was Rico Weiß (43) als sehr unglücklich bezeichnet. Vorsichtig formuliert. Er selbst geht in seine dritte Saison als Trainer bei den Spartanern. Seine Tradition auf dem Feld setzt sein Sohn Romano (21) fort.

Als Favoriten in der 7. Liga sieht der Coach TuSpo Petershütte, den SSV Nörten, die SG Bergdörfer und den FC Grone an. Los geht der Punkspielbetrieb für das Team von Greitweg am kommenden Wochenende mit zwei Heimspielen: Erst gegen Weser Gimte, dann kommt schon Nörten, ehe es zu Aufsteiger Ellershausen geht. Gegen Gimte schwant Weiß schon Ungemach: „Wir werden wohl wegen Urlaub und Verletzungen nur zwölf Spieler haben. Das macht mir Sorgen.“ (haz-gsd/nh)

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