Fußball-Bezirksliga 4

Sparta-Trainer Weiß: Wir wollen um Platz eins mitspielen

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Die Neuzugänge von Sparta Göttingen: Hendrik Füllgrabe, Youssef Souleiman und Maurice Taubert (von links) zwischen Trainer Enrico Weiß (li.) und Co-Trainer Attila Kaplan. 

Mit jeder Menge Selbstbewusstsein und Zuversicht geht Sparta Göttingen in die neue Saison der Fußball-Bezirksliga 4. „Wir wollen das Maximum rausholen und um Platz eins mitspielen“, sagt Trainer Enrico Weiß vollmundig.

Gespielt wird – wie inzwischen hinlänglich bekannt – wegen Corona in zwei Staffeln zu je neun Teams. Das sind eben nur 16 Spiele und nur die Hälfte davon zuhause am Greitweg. „Viel zu wenig“, meint Lothar Herbig, der die Rot-weißen nach wie vor unterstützt. „Wir haben die schwere Gruppe erwischt“, beurteilt Weiß die künftigen Kontrahenten. Dazu zählen die letzte Saison schon die starken Sülbecker, Bovenden und Werratal. Das sind für den Coach, der in seine fünfte Saison geht, auch die Favoriten. Dazu kommen die Eichsfelder Klubs und Stadtnachbar Grone.

Personell ist es bei Sparta ruhig geblieben. Drei Abgängen stehen auch nur drei Neue gegenüber. Der stämmige Maurice Taubert kam aus Grone. Der inzwischen schon 35-jährige Youssef Souleiman und Hendrik Füllgrabe vom FC Gleichen. Mit Tchuikwa bleibt ein bewährter Schlussmann im Kasten, im Mittelfeld sind die Brüder Mats und Laurenz Kreißig dabei, ebenso bewährte Kräfte wie Bodenbach, Akcay, Finn Daube und Andreas Heimbüchels Sohn Marcel. Ganz wichtig im Angriff sind weiter Torjäger Rinor Murati und Trainersohn Romano Weiß. Bitter indes, dass Ioannis Zachos wegen eines Kreuzbandrisses erst jetzt noch operiert werden muss – frühere Termine ließen sich wegen Corona nicht realisieren. So bleiben Trainer Weiß 19 Spieler im Kader.

Nicht verwirklichen ließen sich die Zugänge von André Weide und Julian Kratzert. Die beiden Ex-Weender (vergangene Saison bei Oberligist Northeim) waren schon „unterschriftsreif“ bei Sparta, wie es Weiß ausdrückt. Doch dann hatte Oberliga-Aufsteiger SVG die besseren Karten – wohl auch wegen der höheren Spielklasse.

Abzuwarten bleibt, wie die Spartaner nun wieder in den Fußball reinfinden. „Den körperlichen Zustand auf Top-Form zu bekommen, dauert sechs Wochen“, sagt Weiß, an dessen Seite weiter Attila Kaplan (45) als „Co“ ist. Mit Yussuf Beyazit bildeten die drei 2003/04 Spartas legendäres „magisches Dreieck“. Das ist unvergessen. Ebenso wie der fünfte Platz der vergangenen abgebrochenen Saison. Das war Rico Weiß zu wenig: „Ich wollte unter die ersten Drei. In der kommenden, ungewöhnlichen „Kurz-Saison“ können es die Spartaner nun besser machen. Ausrutscher sind in der kleinen Staffel nicht erlaubt. haz/gsd

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