SG Werratal rechnet sich trotz unterschiedlicher Ausgangslage gegen Tabellenzweiten etwas aus

„Spieler hängen sich richtig rein“

Hofft auf seinen fünften Saisontreffer: Ruslan Wagner (Mitte, am Ball). Foto: Schröter

Hedemünden. Mit einem Heimsieg über die SG Lenglern wollen die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal den Kontakt zum Tabellen-Mittelfeld herstellen (Anpfiff auf dem Sportplatz in Hedemünden: Sonntag, 14 Uhr).

Dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, dürfte allerdings eine Herkulesaufgabe werden. Schließlich kommt mit Lenglern ein Team an die Werra, das in dieser Saison bereits acht Siege und vier Unentschieden eingefahren hat und das in der Tabelle erster Verfolger des FC Grone ist.

Wie man ein solches Spitzenteam ärgert, hat das Team von Noch-Trainer Thomas Hellmich allerdings bereits am Sonntag in Grone gezeigt, als es eine tolle Moral zeigte und dem haushohen Favoriten beim 1:1 einen unerwarteten Punkt abrang. „Diese Mannschaft ist noch längst nicht tot, das hat sie heute eindrucksvoll gezeigt“, war Hellmichs Kommentar nach dem Spiel gewesen. Der SG-Coach hofft für das Lenglern-Spiel auf eine ähnlich engagierte Vorstellung seiner Jungs.

„Die Spieler hängen sich in den vergangenen Wochen wieder richtig rein“, freut sich auch der neue SG-Vorsitzende Klaus Burhenne. Diese Beobachtung habe er nicht nur in den zurückliegenden Spielen gemacht, sondern auch in den Trainingseinheiten, die er regelmäßig besuche. „In dieser Verfassung ist ihnen sicher auch gegen Lenglern etwas zuzutrauen“, hofft auch Burhenne auf eine Wiederholung des Grone-Coups.

Verzichten müssen die Werrataler am Sonntag lediglich auf den verletzten Niklas Börner. Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Boris Schuster.

Ob die Partie überhaupt wie geplant stattfinden kann, steht noch in den Sternen. „Wenn es am Samstag wie angekündigt den ganzen Tag regnet, wird es auf unserem Platz wohl nicht mehr gehen“, sagt Burhenne. Aber dann wäre ja immer noch ein Tausch des Heimrechtes möglich. (per)

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