Die Schwarz-Gelben wollen starke Hinrunde krönen

Der SSV Nörten-Hardenberg peilt den Aufstieg in die Landesliga an

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Fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger hat der SSV Nörten-Hardenberg aktuell. Zum Start in die zweite Saisonhälfte reist der Tabellenführer am 10. März zum Derby nach Bovenden. Eine Woche später kommt der FC Eintracht Northeim II an die Bünte. 

Spielen die Fußballer des SSV Nörten-Hardenberg in der kommenden Saison um Punkte in der Landesliga? Als aktueller Tabellenführer der Bezirksliga muss man sich bei den Schwarz-Gelben auf jeden Fall mit dieser Frage beschäftigen.

In der Vereinsführung stellen sich die Verantwortlichen der möglichen Herausforderung. „Die Mannschaft und der Trainerstab investieren viel in die Trainingsarbeit und die Spiele und liefern mit der Tabellenführung auch den zahlenmäßigen Beweis, dass sie bislang eine gute Saison spielen. Wenn sie das mit der Meisterschaft und dem Aufstieg krönen würden, sollen sie das auch genießen“, sagt Vorsitzender Frank Priebe. Der SSV-Chef weiß zwar auch, dass bis zum großen Ziel noch einige Tropfen Schweiß vergossen werden, bereitet sich aber mit seinen Kollegen auf diesen Fall vor: „Wir müssen die Mannschaft im Fall der Fälle für ihre Leistung belohnen und werden dafür alles im Rahmen unserer Möglichkeiten tun. Immerhin ist die Landesliga eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance, den Verein überregional zu repräsentieren.“

„Wir müssen natürlich zweigleisig planen und können nicht erst aktiv werden, wenn wir tatsächlich Meister sein sollten. Die Landesliga ist schon eine andere Nummer und erfordert Veränderungen in vielen Punkten. Das gilt für den Spielerkader, das Sponsoring und die gesamte Organisation“, sagt Teammanager Detlef Ott, der konkrete Vorstellungen für das Abenteuer Landesliga auf seiner Agenda hat. Ganz oben steht zunächst die Trainerfrage. Schließlich stehen noch die Gespräche des Vorstands mit dem im dritten Jahr an der Bünte tätigen Jan Diederich aus.

Der Coach macht eine Verlängerung seines Kontrakts allerdings nicht vom Aufstieg abhängig. „Ich trete nicht an, um Achter oder Zehnter zu werden. Ich will, ohne überheblich sein zu wollen, nach Möglichkeit ganz vorn stehen. Sollte uns der Aufstieg tatsächlich gelingen, kommen aber einige neue Aufgaben auf uns zu“, sagt Diederich. Dabei hofft er auf das gute Zusammenwirken mit den SSV-Verantwortlichen.

„Der Vorstand muss die ihm zur Verfügung stehenden Mittel bereitstellen und die Rahmenbedingungen für die Landesliga schaffen. Damit können die Vereinsmitglieder und die Spieler gleichermaßen motiviert werden. Schließlich kann der Verein auch für sich damit ein Stück Geschichte schreiben.“  (osx)

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