Beim Spitzenreiter Mut zeigen

Tuspo Gimte zum letzten Spiel des Jahres in Nörten

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Kann wieder beschwerdefrei trainieren und will seinen jüngeren Mitspielern nun besser helfen als zuvor: Dennis Behrens (links).  

Gimte. Mit dem extrem schweren Auswärtsspiel bei Spitzenreiter SSV Nörten-Hardenberg verabschieden sich die Bezirksliga-Fußballer des TuSpo Weser Gimte am Sonntag in die Winterpause (Anpfiff auf dem Sportplatz An der Bünte: 14 Uhr).

Blickt man auf die Tabelle, scheint diese Aufgabe für die Gimter kaum zu meistern zu sein. Die Nörtener scheint in dieser Saison nichts und niemand bremsen zu können. Zwölf Siege, drei Unentschieden und nur eine Niederlage (1:2 zuhause gegen Verfolger SG Bergdörfer) machen das Team von Trainer Jan-Hendrik Diederich zum Titelaspiranten Nummer eins. Mit dem zwölfmaligen Torschützen Lucas Duymelinck verfügen die Nörtener über einen brandgefährlichen Stürmer, mit Julian Keseling, Michael Horst und Timo Friedrichs über drei herausragende Abwehrspieler und mit Dominik Hillemann zudem über einen der besten Torhüter der Liga. Nur 17 Gegentore in 16 Spielen sprechen eine deutliche Sprache.

„Wir fahren keinesfalls dahin, um die Punkte dort einfach abzuliefern“, will Gimtes Trainer Matthias Weise nichts von einem „ausweglosen Unterfangen“ wissen. „Dazu ist meine Mannschaft einfach zu intakt und dafür sind meine Spieler auch viel zu willig“, verspricht er den Nörtenern für das erste Aufeinandertreffen dieser Saison einen harten Kampf. Zwar muss Matthias Weise nach wie vor auf den verletzten Robin Blumenstein (Kreuzbandriss) und den gesperrten Jannik Drüke verzichten, dazu steht hinter dem schwer erkälteten Volkan Osmanko ein dickes Fragezeichen.

„Dafür konnte Dennis Behrens unter Woche wieder beschwerdefrei trainieren“, berichtet Weise. Und da ansonsten alle Spieler an Bord sind und der im Sommer vom SV Bonaforth gekommene Stürmer Alexander Dietrich vorzeitig seine Freigabe bekommen hat und am Sonntag schon eine Alternative von der Bank aus sein könnte, scheint ein Überraschungscoup nicht unmöglich. 

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