Tuspo Weser Gimte: Keine Tore beim Wiederauftakt

Den Kopf zu tief: Lenglerns Spieler Jan-Paul Kleinschmidt (rechts) geht hier hohes Risiko im Zweikampf gegen den Gimter Stürmer Hendrik Scharfen. Foto: Schröter

Hann. Münden. In der Fußball-Bezirksliga hat sich der TuSpo Weser Gimte gegen die SG Lenglern mit einem torlosen Unentschieden aus der Winterpause zurückgemeldet.

Damit verpassten die Gimter den möglichen Sprung an die Tabellenspitze. Gleichzeitig war Tabellenführer Grone nämlich in Osterode nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Das Verfolgerduell vom Rattwerder lassen wir im Schnellcheck Revue passieren.

Wie war denn der Spielverlauf?

Auch wenn die Gastgeber ein leichtes Übergewicht und etwas mehr Ballbesitz hatten, neutralisierten sich beide Mannschaften über weite Strecken zwischen den Strafräumen. Mit gut aufgelegten Torleuten und sicher stehenden Abwehrketten ließen sie kaum gegnerische Großchancen zu, so dass das 0:0 am Ende in Ordnung ging.

Gab es überhaupt dicke Chancen? 

Die gab es. Die erste vergab Kai Armbrust in der 10. Minute, als er nach einem Eckstoß von Ervin Glogic das Leder per Kopf neben den Pfosten setze. Die dickste Chance hatte Glogic selbst, als er den Ball an der Strafraumkante von Eltioni Pietri quer aufgelegt bekam und sich völlig freistehend die Ecke quasi aussuchen konnte. Sein Schuss ging aber - auch zu seinem eigenen Entsetzen - doch weit am Tor vorbei.

Gab es denn auch einen Aufreger? 

Auch den gab es. Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff landete ein Glogic-Schuss im Lenglerner Strafraum am Ellenbogen eines Abwehrspielers und ging von dort ins Toraus. Obwohl der SGer ganz klar im Wegdrehen seine Körperfläche vergrößert hatte, blieb der Pfiff des ansonsten guten Göttinger Unparteiischen Christian Eulenstein aus.

Welchen körperlichen Eindruck machte der TuSpo Weser nach der langen Punktspielpause? 

Einen ausgesprochen fitten! Bester Beleg dafür ist die Tatsache, dass Gimtes Trainer Matthias Weise in den kompletten 90 Spiekminuten nicht eine einzige Auswechslung vornahm und das Tempo dennoch von allen bis zum Schlusspfiff enorm hoch gehalten wurde.

Welcher Spieler verdiente den größten Respekt? 

Ganz klar Christopher Hayn. Wegen einer gebrochenen Hand mit Gips ins Spiel gegangen, machte Hayn als linker Verteidiger ein richtig gutes Spiel und biss auch dann weiter auf die Zähne, als er zu Beginn der zweiten Hälfte bei einem Zweikampf auf seine lädierte Hand fiel.

Wie fügten sich die beiden Neuzugänge Bernd Abeln und Niklas Rönnfeldt ein? 

Gut! Abeln hinterließ als rechter Innenverteidiger einen starken Eindruck und Mittelfeldmann Rönnfeldt konnte dem Spiel in einigen Situationen seinen Stempel aufdrücken.

Was unternahm Trainer Weise, um das Spiel doch noch zu gewinnen?

Er ließ nach einer Stunde den viel zu ballverliebten Rechtsaußen Eltioni Pietri und Stürmer Hendrik Scharfen die Positionen tauschen - allerdings ohne nennenswerten Erfolg.

Und was sagte Weise zum Spiel? 

„Schade, dass wir den Sprung an die Tabellenspitze verpasse haben. Aber wenn du deine Chancen nicht machst, hast du am Ende selber Schuld.“ TuSpo Weser Gimte: Zunker - Wedel, Abeln, Schreer, Hayn - Bock, Rönnfeldt, Glogic, Pietri - Armbrust, Scharfen SR: Eulenstein (Göttingen) Tore: Fehlanzeige

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