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Unter Druck zum Nachbarn: Eintracht Northeim II tritt bei der SVG Einbeck an

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Aus den bisher 15 Spielen holte Eintracht Northeim II, hier mit Kapitän Kevin Höß im Heimspiel gegen Weende, nur fünf Punkte. Damit liegt man an vorletzter Stelle - mit 13 Zählern Rückstand zum rettenden Ufer.
Aus den bisher 15 Spielen holte Eintracht Northeim II, hier mit Kapitän Kevin Höß im Heimspiel gegen Weende, nur fünf Punkte. Damit liegt man an vorletzter Stelle - mit 13 Zählern Rückstand zum rettenden Ufer. © Kaja Schirmacher

Auf vier Plätzen treten an diesem Sonntag - erstmals in dieser Spielzeit schon ab 14 Uhr - die fünf heimischen Fußball-Bezirksligisten an. In Einbeck kommt es zum Derby der SVG gegen den FC Eintracht Northeim II.

Northeim – Heimrecht haben neben der SVG noch die SG Denkershausen/L. (gegen TuSpo Petershütte) und die SG Dassel/S., die in Sievershausen auf die SG Werratal trifft. Reisen - und zwar nach Rhumspringe - muss der FC Sülbeck/Immensen.

SVG Einbeck - Eintracht Northeim II. Wegen der vielen engen Verbindungen zwischen Northeim und Einbeck sei dies schon ein besonderes Spiel, sagt SVG-Trainer Christoph Adamek und blickt gespannt auf die Sonntagspartie. „Wir müssen - wie vor einer Woche in Petershütte - von Anfang an hellwach sein und konzentriert zu Werke gehen“, fordert der Coach von seiner jungen Truppe, der er bescheinigt, sich immer darum zu bemühen, den hohen Erwartungen der Fans zu genügen. Besonders für Niklas Schwab und Dominik Schefer ist das Derby ein besonderes, schließlich ist ihre Northeimer Zeit noch nicht all zu lange her.

Bei den Northeimern war am Mittwoch noch offen, wen man für dieses Derby ins Rennen schicken kann. „Das hängt auch von den Bedürfnissen der 1. Mannschaft ab“, weiß Betreuer Uli Höcker, der hofft, „mit dem gleichen Kader wie am vorigen Montag auflaufen zu können“. Knapp vor Saisonhalbzeit zählen für die Eintracht-Kicker eigentlich schon jetzt nur noch Siege. Anders sind die bereits 13 Punkte Rückstand auf das rettende Ufer wohl kaum noch aufzuholen.

SG Denkershausen/L. - TuSpo Petershütte. Bei den Denkershäusern wird es Veränderungen im Kader geben: Der an der Schulter verletzte Marcel Braun fällt (wohl bis Jahresende) ebenso aus wie die gelbgesperrten Marcel und Severin Kehr. Dafür kehrt Noah Ellies zurück in den Kader. „Petershütte ist eine gute Mischung aus jungen Spielern und Routiniers. Unsere Hauptaufgabe wird sein, Daniel Schmidt - den Dreh- und Angelpunkt des TuSpo-Spiels - auszuschalten“, sagt SG-Trainer Robin Bilbeber. Insgesamt müsse - angesichts der vielen Gegentore (knapp zwei pro Spiel) - die Defensive konzentrierter zu Werke gehen. „Vorn machen wir unser Tor schon.“

SG Dassel/S. - SG Werratal. Die SG Werratal ist die Mannschaft der Stunde: Nach dem Saisonfehlstart (nur fünf Punkte aus sechs Spielen) holte die Elf seit dem 1:2 in Sülbeck am 4. September aus neun Spielen bei nur einer Niederlage (0:2 gegen den SCW Göttingen) 24 Punkte und arbeitete sich so auf Platz drei vor. Dassels Spielertrainer Kevin Mundt will versuchen, „auf unserem kleinen Platz die gefährlichen Werrataler Spitzen unter Kontrolle zu bringen“. Gelingt das, scheint etwas möglich.

SV Rotenberg - FC Sülbeck/I.. Betrachtet man die Formkurven der beiden Mannschaften, steht der Sieger schon vor dem Anpfiff fest: Die Eichsfelder gewannen zum letzten Mal am 3. Oktober (2:1 in Sievershausen), danach gab es zwei Unentschieden und drei Niederlagen. Der FC verlor zum letzten Mal am 21. September (2:4 auf eigenem Platz gegen den SCW Göttingen), danach gab es vier Siege und drei Unentschieden. Soweit die Statistik.

Gespielt werden muss aber erst. Und da fehlt den Sülbeckern weiterhin das Trio vom vorigen Montag (Behrens, Neumann und L. Papenberg) - und zusätzlich mit dem dienstlich verhinderten Florian Papenberg ein weiterer Leistungsträger. Dennoch hofft man in Sülbeck darauf, den 3:0-Pokalsieg über die Eichsfelder wiederholen zu können.   (Edzard Korte)

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