Fußball-Bezirksliga: Nörten muss sich Breitenberg überraschend geschlagen geben

SSV unterliegt dem Schlusslicht

Mit Turban! Nörtens Christoph Oppermann konnte nach einem Zweikampf nur mit einem Verband weiterspielen. Am Ende setzte es eine 0:1-Heimpleite gegen Breitenberg. Foto: zij

Northeim. Mit der 0:1-Heimniederlage gegen Schlusslicht SV Breitenberg hat sich der SSV Nörten-Hardenberg am Sonntag in der Fußball-Bezirksliga einen Ausrutscher geleistet. Mit leeren Händen kam auch Eintracht Northeim II nach der 0:3-Niederlage von Sparta Göttingen zurück.

SSV Nörten-Hardenberg - SV Breitenberg 0:1 (0:0). „Die Zuschauer haben heute ein ganz schlechtes Spiel gesehen. Jede mittelmäßige Kreisliga-Mannschaft hätte gegen diesen Gegner gewonnen“, sagte SSV-Trainer Marko nach der Heimpleite und war verständlicherweise sauer.

Gegen den Tabellenletzten ließen die Nörtener Einsatz und Spielwitz vermissen, was dazu führte, dass zwingende Chancen nicht zustande kamen. Statt gegen die spielerisch limitierten Eichsfelder ihr Kurzpass-Spiel aufzuziehen, operierte der SSV mit langen Bällen, denen die Gäste kompromisslos begegneten. Nicht unerheblich war auch das Mitwirken der Gastgeber beim einzigen Tor des Tages von Dornieden (59.), womit der SSV seine gute Ausgangslage in der Tabelle vorerst verspielte. „Auf das Dienstagstraining dürfen sich die Jungs freuen“, kündigte Grube an.

SSV: Hillemann - Kunz, Oppermann, Keseling, Grasmück - Leifheit (56. S. Thiele), Zeibig, J. C. Wienecke (70. Siebert), Pomper - Lilienbecker (59. Wenzel), Duymelinck.

Sparta Göttingen - Eintracht Northeim II 3:0 (1:0). Den größeren Willen, über den Kampf das Spiel zu gewinnen, offenbarten die Gastgeber. Weil die Eintracht-Akteure die ersten 20 Minuten überhaupt nicht in die Partie fanden, ging Sparta auf dem Kunstrasenplatz früh in Führung. Dennoch war mehr für die Northeimer bis zur Pause möglich, aber Moschanin (25.) scheiterte freistehend an Sparta-Torhüter Feddern und Denis Iskam traf im Nachschuss auch nur den Pfosten.

Der überhaupt nicht mit der Leistung seiner Kicker zufriedene Trainer Waldemar Schneider wechselte drei neue Spieler, ein, womit die - allerdings erfolglose - Drangperiode gegen die nach Rot für Sirip (42.) dezimierten Hausherren eingeleitet wurde. Nachdem Carim Blötz (55.) der Ausgleich verwehrt blieb, bedeutete das zweite Sparta-Tor die Vorentscheidung, denn die resolut agierenden Göttinger kämpften unverdrossen weiter. - Tore: 1:0 Saciri (8.), 2:0 Önder (68.), 3:0 Saciri (86.).

Eintracht: Meyer - Gassmann, Hoffmann, Hohmeier, Hesse (46. Gründwaldt) - Jöken, Iskam (46. Blötz), Steinhoff, Moschanin - Neufeld (46. Mill), Knarr. (osx)

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