Auswärtsspiel beim Tabellendritten

SG Werratal steht im Abstiegskampf vor schwerem Gang nach Sülbeck

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Entschlossener Einsatz: Wie hier gegen Lenglern ist das erneut von Julian Minde (hinten links) und Felix Berthold gefordert.  

Hedemünden. Vor einer echten Herkulesaufgabe stehen am Sonntag die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal im Auswärtsspiel bei der SG Sülbeck/Immensen.

Der Anpfiff ist um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Sülbeck. Mit 55 Punkten rangieren die Sülbecker aktuell auf dem dritten Tabellenplatz, haben bei gerade mal fünf Niederlagen bislang 17 Spiele gewonnen (darunter das Hinspiel in Hedemünden mit 3:2) und viermal unentschieden gespielt. 14 Punkte beträgt der Vorsprung auf den Tabellenvierten Bergdörfer, nur drei der Rückstand auf den Zweiten Sparta Göttingen. Viel klarer könnten die Rollen vor dem Spiel gegen die Werrataler, die es bislang in dieser Saison gerade mal auf 21 Punkte gebracht haben und als Vorletzter in akuter Abstiegsnot schweben, wohl kaum sein.

„Ich glaube nach wie vor an meine Mannschaft und bin felsenfest davon überzeugt, dass sie das Zeug hat, den Bock noch umzustoßen“, sagt Werratals Trainer Alexander Winter. Grund zu diesem Optimismus geben ihm zum einen der Sieg beim damaligen Spitzenreiter Sparta Göttingen zum Auftakt der Rückrunde, als seine Jungs einen 0:3-Rückstand in der Schlussphase noch in ein 4:3 umbogen. „Da haben das Team gezeigt, was in ihm steckt“, so Winter. Aber auch die Leistung vom 3:1-Sieg am vergangenen Samstag gegen Lenglern habe ihn überzeugt. „Das es dann am Montag im Derby gegen Gimte nicht so lief, lag sicher auch daran, dass die Spieler sich gegen Lenglern völlig verausgabt haben“, sagt Winter.

Am Sonntag nun komme es darauf an, wieder an sich und die nach wie vor vorhandenen Chance auf den Klassenerhalt zu glauben und das Letzte aus sich rauszuholen. „Wenn wir einen Sahnetag erwischen und die Sülbecker vielleicht nicht, dann haben wir allemal eine Chance, dort einen Dreier mitzunehmen“, sagt Winter, der neben seinem verletzten Sohn Fabian eventuell auf Hendrik Suslik (Dienst) und Dominik Rudolph (angeschlagen) verzichten muss. Dafür rückt mit Bastian Grieben ein Spieler aus der zweiten Mannschaft in Team. 

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