SG Werratal vor Auftakt mit Problemen im Sturm

Einsatz fraglich: Deniz Ürer (links) könnte aber zum Wiederauftakt des Punktspielbetriebs gegen Sparta Göttingen in die Anfangsformation rücken. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Bezirksligist SG Werratal ist die erste heimische Mannschaft, die die Winterpause beendet. Zum Auftakt steht gleich ein Härtetest auf dem Programm.

Das Team um den neuen Trainer Mike Hoffmann muss bei Sparta Göttingen bestehen, das am Saisonende unter den ersten Fünf landen will (Sonntag, 15 Uhr, Greitweg). Das Wichtigste vor der Partie:

Die Veränderungen

Nick Rönnfeldt wechselte nach Gimte, Neu im Team stehen Stürmer Deniz Ürer (von der SG Reinhardshagen) und Allrounder Jonas Albertz (SC Rosdorf). Beide haben einenguten Eindruck hinterlassen. Sich wieder in den Kader gespielt hat Offensivkraft Mario Ivandic.

die Vorbereitung

Durchwachsen aber mit einer Tendenz nach oben. Der 1:6-Klatsche zum Auftakt in Reichensachsen folgte ein 4:2 gegen den SV Nordshausen. Nach zwei Spielausfällen in Unterrieden und Guxhagen zeigten die Werratal beim Turnier in Heiligenrode gegen Verbandsligist Rothwesten (2:2) das vielleicht beste Turnierspiel.

Die Erkenntnisse

Die Trainingsbeteiligung war laut Mike Hoffmann „hervorragend“, allerdings fehle noch einiges, um das Team in Topform zu bringen. Positiv war für den Coach, dass Torjäger Ruslan Wagner wieder voll belastbar zu sein scheint und seine alte Führungsrolle wieder einnehmen kann.

Die Taktik

Ob es zum bisher gespielten 4-4-2 Änderungen gibt, lässt Hoffmann noch offen. Denkbar ist auch eine Dreier-Abwehrkette.

Die Personallage

Für das Spiel bei Sparta trifft die SG der berufsbedingte Ausfall von Stürmer Marc Glatter besonders hart. Für ihn könnte Deniz Ürer kommen, der sich gestern aber erst mal mit einem dicken Knie abmeldete. Yannick Stapel war zwei Wochen krank und könnte ebenso fehlen wie Fredi Köhler (Knöchel). Im Tor wird Fabian Rippe stehen; Sven Holzschneider ist im Urlaub.

Das Ziel

Klassenerhalt - das sagt zumindest Mike Hoffmann. Aktuell hat man fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz (Platz 15). Viele Fans dürften einiges mehr erwarten, doch abwarten: Schließlich hat es der Wiederauftakt in sich. Zu Beginn steht mit Sparta, dem Spiel in Northeim, dem Heimspiel gegen Landesligaabsteiger Petershütte und dem anschließenden Derby beim Tuspo Gimte (19. März) ein hammerhartes Programm. (mbr)

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