Fußball-Bezirksligist verliert beim SC Hainberg 2:3 – Am Sonntag kommt Sparta Göttingen

Werratal schlittert in die Krise

Zweite Niederlage in Folge: Kassem Tohme (l.) und die SG Werratal. Archivbild: Schröter

Göttingen. Mit einer ebenso bitteren wie unerwarteten 1:3 (2:3)-Niederlage beim SC Hainberg hat Fußball-Bezirksligist SG Werratal seine hervorragende Ausgangsposition im Kampf um die Meisterschaft vorerst eingebüßt. Bei nur noch einem Spiel weniger als der SCW Göttingen beträgt der Rückstand auf den Spitzenreiter nach wie vor sechs Punkte. Damit hat das Team von Trainer Thomas Hellmich es erstmals seit langer Zeit nicht mehr selbst in der Hand, den Aufstieg klar zu machen.

Obwohl die Werrataler auf Frederik Köhler (schaffte es nicht rechtzeitig zum Spiel), Mustafa Senel und Yannick Stapel (beide Knieschmerzen beim Aufwärmen) verzichten mussten und auch Ruslan Wagner nicht in der Startelf stand, zeigten sie sich zunächst gut erholt. Gegen tief stehende Gastgeber hatten sie ein deutliches Ballbesitz-Plus, verstanden es jedoch nicht, sich daraus nennenswerte Torchancen zu erarbeiten. Nach einer halben Stunde wurde das bisherige Spielgeschehen dann aber innerhalb kürzester Zeit komplett auf den Kopf gestellt. Einen krassen Fehler in der SG-Abwehr nutzte der dadurch frei auf Torwart Sven Holzschneider zulaufende Pfitzner eiskalt zum Führungstreffer (31.). In den folgenden drei Minuten wurde die nun völlig neben sich stehende Werrataler Hintermannschaft durch zwei weitere Gegentore bestraft, so dass die Partie zur Pause bereits vorentschieden war.

Einige taktische und personelle Umstellungen Hellmichs in der Pause zeigten dann Wirkung und der schnelle Anschlusstreffer Marc Glatters (55.) und Dominik Rudolphs 2:3 (75.) sorgten noch einmal für Hoffnung. Am Ende aber standen die Werrataler trotz aller Bemühungen mit leeren Händen da.

SG Werratal: Holzschneider – Tohme (46. Wagner), Wasmuth, Rudolph, Fuhrmann (46, Lehne) – Demircan (68. Savran), Schuster, Wilkens, Köhler – Yazici - Glatter.

Tore: 1:0 Pfitzner (31.), 2:0 Weiss (33.), 3:0 Pfitzner (35.), 1:3 Glatter (55.), 2:3 Rudolph (75.).

Am Sonntag ab 15 Uhr geht es für die Hellmich-Elf im Heimspiel gegen Sparta Göttingen nun darum, mit einem Sieg in die Erfolgsspur zurückzufinden und damit gleichzeitig Kontakt zu Spitzenreiter SCW zu halten. Der 6:2-Kantersieg über den Bovender SV, mit dem die Spartaner zuletzt ihren vierten Tabellenplatz gefestigt haben, zeigt, wie schwer die Aufgabe wird. (per)

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