Fußball-Bezirksliga: Nörten will Breitenberg-Pleite vergessen machen – Northeim empfängt Hütte

Wiedergutmachung im Werratal?

Northeim. Um Wiedergutmachung sind am Sonntag (14.30 Uhr) die heimischen Vertreter SSV Nörten-Hardenberg und Eintracht Northeim II in der Fußball-Bezirksliga bemüht. Die Nörtener müssen dazu nach Hedemünden zur SG Werratal reisen, Eintracht Northeim trifft im Gustav- Wegner-Stadion auf den Landesliga-Absteiger Tuspo Petershütte.

SG Werratal - SSV Nörten-Hardenberg. Die bittere 0:1-Heimpleite gegen den Tabellenletzten Breitenberg lieferte in Nörten unter der Woche reichlich Gesprächsstoff. Weil Trainer Marko Grube am Dienstag beruflich verhindert war, folgt dessen Ansprache an die Mannschaft erst am Freitag. Immerhin haben die SSV-Kicker nicht nur ihre gute Ausgangslage weggeschenkt (mit einem Sieg wäre man Dritter), sondern haben auch einigen Kredit bei ihren Anhängern verspielt.

„Mit einem Erfolg hätten wir uns in der Spitze festsetzen können. Aber die Mann-schaft hat es in den 90 Minuten nicht verstanden, diesen Gegner auszuspielen“, sagt Grube rückblickend. „Zum Glück spielen wir diesmal auswärts“, sagt der Trainer, der festgestellt hat, dass seine Jungs auf fremden Plätzen anders auftreten. Grube geht selbstverständlich davon aus, dass die Mannschaft in Hedemünden weiß, dass sie etwas gutzumachen hat. Werratal hat nach sieben Spielen erst fünf Punkte auf dem Konto und ist Tabellen-13..

Eintracht Northeim II - Tuspo Petershütte. In der Spielzeit 2013/14 war der Harzer Traditionsverein noch Gegner der 1. Eintracht-Mannschaft und durfte dieser nach dem letzten Saisonspiel zum Oberliga-Aufstieg gratulieren. Nach über fünf höherklassigen Jahrzehnten müssen die Fußballer aus den drei Osteroder Gemeinden Lasfelde, Petershütte und Katzenstein mittlerweile in der Bezirksliga um Punkte kämpfen. In den Planungen von Eintracht-Trainer Walde-mar Schneider war das 0:3 bei Sparta Göttingen natürlich nicht vorgesehen. So geht der Blick in der Tabelle derzeit eher nach unten (Rang zehn). Mit den körperlich starken Gästen kommt eine Mannschaft, die ihre Vorzüge im kämpferischen Bereich hat.

„Unsere Spieler müssen sich in dieser Hinsicht enorm steigern und gleich vom Anpfiff weg richtig bei der Sache sein“, fordert Betreuer Uli Höcker, der die Petershütter am Mittwochabend beim 1:0-Sieg gegen den Nachbarrivalen 1. FC Freiheit beobachtet hat. (osx)

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