Neben dem Top-Favoriten sind auch die KSV-Reserve und Sand richtig gut aufgestellt

Fußball-Verbandsliga: Hünfelder SV als Top-Favorit

Zweikampf in der Luft: KSV-Spieler Andrej Cheberenchuk (links) gegen den Ex-Baunataler Marvin Diehl, der nun nach Homberg gewechselt ist. Foto:  Fischer/nh

Kassel. Mit dem Upländer Nachbarschaftsduell zwischen dem SC Willingen und Aufsteiger TSV/FC Korbach startet die Fußball-Verbandsliga am Freitagabend in die neue Spielzeit.

Die meisten Beobachter betrachten den Hünfelder SV als den Titelkandidaten Nummer eins, erwarten aber insgesamt wieder eine ausgeglichenere Liga als zuletzt. Ein Überblick über die neue Saison der zweithöchsten hessischen Spielklasse:

Die Titelkandidaten:

Hünfeld verpasste den direkten Hessenliga-Wiederaufstieg zuletzt erst in der Relegation und gilt mit leicht verjüngtem Kader nun als Topfavorit. Ärgern können und wollen den HSV möglicherweise neben dem SV Steinbach auch Eschwege trotz der Trennung von Sponsor Gerhard Klapp, Sand und der KSV Hessen Kassel II. Absteiger 1. FC Schwalmstadt muss nach nur einem Sieg in der vergangenen Saison wohl erst einmal wieder in die Spur finden.

Die Abstiegskandidaten:

Neben den Liga-Neulingen TSV/FC Korbach und SG Schauenburg geben unter anderem auch der KSV Baunatal II in seiner zweiten Verbandsliga-Spielzeit und der TSV Rothwesten unter Interimstrainer Gerhart Siewert (vertritt den pausierenden Patrick Klein) den Verbleib in der sechsten Liga als ihr Ziel aus. Melsungen muss sich nach der letzten schwachen Halbserie deutlich steigern, damit das Erreichen von Platz acht, wie selbst ausgegeben, realistisch ist.

Das Personalkarussell:

Die wohl größten Umbrüche haben der SVA Bad Hersfeld und der SV Eschwege zu verzeichnen. Beide Klubs müssen acht, neun Abgänge mit elf, zwölf Neuzugängen kompensieren – und das mit den neuen Trainern Frank Ullrich (SVA) und Rafal Klainszmijt (SVE). Mit neuen Übungsleitern gehen unter anderem auch der KSV Hessen Kassel II (Thorsten Hirdes), Rothwesten (Gerhard Siewert), Weidenhausen (Marco Wehr), Willingen (Uwe Schäfer) und Schwalmstadt (Carlos Serrano) in die neue Spielzeit.

Die Überraschungsteams:

Zu den Geheimtfavoriten zählt für viele der SV Weidenhausen. Die Adler landeten in der Rückrundentabelle der abgelaufenen Spielzeit auf Platz zwei und können weiterhin auf Torschützenkönig Sören Gonnermann bauen. Zudem haben etliche Trainer Aufsteiger SG Bad Soden auf dem Schirm. Die Sprudelkicker wollen mittelfristig oben mitmischen, warfen zuletzt völlig überraschend das Hessenliga-Topteam Alzenau aus dem Pokal.

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