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3:0 in Überzahl – Mengeringhausen ist wieder dran

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Giulian Braun
Traf zum 1:0 selbst und bereitete das 3:0 super vor: Giulian Braun. © mn

Das ist mal ein Ausrufezeichen: Mengeringhausens Fußballer haben sich im Gruppenliga-Abstiegskampf mit einem 3:0 bei der SG Kirchberg/Lohne wieder bessere Karten zugelegt.

Haddamar – Gleichzeitig versetzten die Grün-Weißen dem Schlusslicht, das bisher alle 24 Punkte zu Hause geholt hat, einen herben Dämpfer.

Auch ohne vier etatmäßige Verteidiger – Daniel Sinemus und Sven Schwedes bildeten den Innenblock – blieb der TuSpo gestern Abend ohne Gegentor, wenngleich sich vor allem im chancenarmen, von Kampf geprägten ersten Durchgang hier und da unnötige Unsicherheiten einschlichen. Kapital schlagen konnten die in den ersten 25 Minuten besseren Gastgeber daraus nicht. Moritz Föll im Gästetor parierte gut gegen Daniel Wissemann (41.), Marvin Diehls abgefälschter Schuss ging daneben (23.). Es sollte nicht das letzte Mal gewesen sein, dass Diehl von sich reden machte.

TuSpo Mengeringhausen nutzt Platzverweis zu seinem Vorteil aus

In der 55. Minute leistete er sich ein recht hartes Foul und sah Gelb. „Dunkelgelb“, wie Co-Trainer Marcel Schilling vom TuSpo anmerkte. Zurückhaltung war bei Diehl aber nicht angesagt. Nur zwei Minuten später folgte ein weiteres Foul von ihm, und Schiri Denis Krones (TSV Oetmannshausen) schickte den Mittelfeldmotor der SG duschen. „Vielleicht wäre es ein 0:0-Spiel gewesen. Der Platzverweis hat uns dann aber in die Karten gespielt“, gab Mengeringhausens Coach André Gutmann zu, der zur Pause von einem auf zwei Sechser umgestellt hatte.

Seine Elf, die fußballerisch mehr zu bieten hatte als die Heimelf mit ihren fast ausschließlich lang geschlagenen Bällen, mit ihren schnellen Leuten hatte nun mehr Räume und wusste diese zu nutzen. Nur kurz in Überzahl, machte der Gast das 1:0. Marlon Pauls Pass in die Schnittstelle verwertete Giulian Braun (61.). Nachdem Föll gegen Wissemann stark gehalten hatte (68.), stellte der TuSpo auf 2:0. Diesmal war der gerade eingewechselte Adam Sek der Passgeber, und Dominik Lüdtke vollendete mit der Pieke aus 15 Metern (71.).

Kirchberg baute nun ab, diskutierte zu viel. Die Gutmann-Elf tat, was das beste ist: nachlegen. Brauns tolles Solo endete mit einem Pass zu Pascal Löhndorf, der fünf Minuten vor Schluss alles klar machte. (schä)

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