Fußball-Gruppenliga: Spitzenreiter KSV Baunatal II empfängt heute Wattenbach

Bilsing dämpft Euphorie

Torjäger gegen Verteidiger: Baunatals Eugen Wagner (links) versucht, gegen den Wattenbacher Jan Hille an den Ball zu kommen. Archivfoto: Schachtschneider/nh

Kassel. Zuspitzend formuliert sind die Gruppenliga-Fußballer vom KSV Baunatal II (bis auf die kassierten Tore) doppelt so gut wie ihr Gegner von heute Abend – die TSG Wattenbach. Anpfiff ist um 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Parkstadion.

Während die VW-Städter die Tabelle der Gruppe 2 anführen, rangieren die Söhrewälder auf dem neunten Platz. Baunatal hat 54-mal getroffen – das Team von Bernd Hüter mit 17 Toren sogar weniger als das noch sieglose Schlusslicht Elbenberg (19). Der KSV hat 42 Punkte – die Wattenbacher mit 21 Zählern halb so viel.

Das Hinspiel gewannen die seit zehn Partien ungeschlagenen Baunataler 5:0. „Das war mit unser bester Saisonspiel. Wir hatten einen perfekten Tag erwischt, Wattenbach einen schwarzen“, dämpft Bernd Bilsing die Erwartungen. Der KSV-Trainer erwartet ein ebenso schweres Spiel wie beim 2:0 gegen Immenhausen. Zumal sich da Kapitän Kevin Puzik verletzte, der wie Yunus Ulas und Toptorjäger Denis Kominov ausfällt.

„Kunstrasen ist eigentlich nicht unser Geläuf“, sagt Bilsing. „Wir haben viele Spieler, die vom Antritt leben. Zudem haben viele unserer größeren Spieler schnell Schmerzen auf Kunstrasen.“ Die 13 Punkte Vorsprung auf die Verfolger betrachtet der KSV-Trainer indes als zugleich „beruhigend“ und „trügerisch“.

„Nach der Winterpause könnten wir auch einen schlechten Start erwischen. Der Vorsprung ist dann schnell geschmolzen.“

Sorgen, die Bernd Hüter wohl gern hätte. Der Wattenbacher Trainer konnte mit seiner Mannschaft, von Läufen durch die Gemeinde abgesehen, seit 14 Tagen nicht mehr trainieren.

„Ich kann keine Prognose abgeben. Ich weiß nicht, wie sich die Jungs präsentieren werden“, meint Hüter. „Wir wollen das Ergebnis wenigstens in Grenzen halten.“ Zumindest sind die Söhrewälder sehr effektiv. Hüter: „Wenn wir 1:0 führen, schaukeln wir ein Spiel nach Hause.“ Vier von fünf Siegen entschied die TSG mit einem Tor Unterschied für sich.

Von Sebastian A. Reichert

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