Fußball-Oberliga: 1:2-Niederlage des RSV Göttingen 05 gegen den VSK Osterholz

Blamage gegen Vorletzten

Stolperfalle: Göttingens Alexander Burkhardt (rechts) bleibt am Osterholzer Mahmoud Manaa hängen, verzieht nach einem Foul schmerzverzerrt sein Gesicht. Foto: Jelinek

Göttingen. Seit dem 11. Dezember 2011 blieb der RSV Göttingen 05 in der Fußball-Oberliga bis gestern zuhause torlos, hatte also in diesem Jahr im Jahnstadion noch nicht ein Mal getroffen – genau 486 Minuten lang. Nun erlöste der A-Jugendliche Ramon Psotta die 05-Fans mit seinem Tor in der 77. Minute. Doch auch dieser Treffer reichte gegen den Tabellenvorletzten VSK Osterholz-Scharmbeck nicht, der beim 2:1-Sieg durch zwei Tore von Florian Alexander drei Punkte aus Göttingen entführte.

Für 05-Trainer Jozo Brinkwerth ist es „eine reine Kopfsache, der ist bei meinen Spielern momentan einfach nicht frei. Ich kann nicht nachvollziehen, wenn einige Zuschauer meinen, meine Spieler würden nicht kämpfen. Das Bemühen ist doch deutlich zu sehen“. Vielmehr läge es daran, dass „wir die entscheidenden Zweikämpfe nicht gewinnen“.

Zweikämpfe entscheidend

So wie beim 0:1, als Alexander mit einer simplen Körpertäuschung zwei 05-Verteidiger stehen ließ, Torwart Nils Holzgrefe umspielte und locker ins leere Gehäuse einschob (26.). So auch beim 0:2, als Alexander Burkhardt nach einem langen Pass der Gäste aus der eigenen Hälfte in den Göttinger Strafraum für einen Moment die Orientierung verlor, der eingewechselte Robert Williams gedanklich schneller schaltete, sich den Ball eroberte und für Alexander maßgerecht vorlegte (57.).

Sicherlich hätte das Spiel eine Wendung gehabt, hätte Rubic Ghasemi-Nobakht nur eine Minute nach dem Wechsel das 1:1 erzielt, doch das Leder landete bei seinem Schuss am linken VSK-Torpfosten. Der A-Jugendliche Ramon Psotta belebte nach seiner Einwechslung das Offensivspiel der Gastgeber, und er war es auch, dem per Kopf nach einem Freistoß der 1:2-Anschlusstreffer gelang. Die 05er hatten durchaus noch die Chance, zumindest einen Punkt zu holen. Eine Flanke von Patric Förtsch wurde vor dem einschussbereiten Ghasemi-Nobakht noch geklärt (81.). Und in der 87. Minute hatte Mazlum Dogan mit einem Fallrückzieher Pech. (gsd)

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